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Wichteln vor den Sommerferien

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So, nun steht der lang ersehnte Urlaub in den Norden ganz kurz bevor und die letzten Vorbereitungen laufen. Heute noch werden wir unser Auto packen und morgen früh geht es dann schon los zu unserer ersten Zwischenstation, den Erongo Gebirgen. Leider hab' ich es bisher noch nicht geschafft, zu packen, da es nun bereits zum zweiten Mal in meine Wäsche geregnet hat - so viel zum Thema "trockenes Namibia" :) 

Letzte Woche gab es noch eine Preisverleihung an unserer Schule für die besten unter den Schülern, dann wurden auch unsere Schulkinder in die Sommerferien entlassen. Und auch gemeinsam mit den Lehrern feierten wir noch den Abschluss des Schuljahres.

Damit die weihnachtliche Stimmung nicht zu kurz kam, wurde unter dem Lehrerkollegium gewichtelt. Jeder zog einen Zettel mit einem Namen darauf und hatte die Aufgabe ein Geschenk im Wert von circa 10€ zu besorgen. Das gestaltete sich überhaupt nicht so einfach, denn von meinen 60 Lehrerkollegen kenne ich leider noch die Wenigstens namentlich. So musste ich mir zuerst einmal zeigen lassen, wen ich den eigentlich zu bewichteln hätte. Ich entschied mich dazu, einen typischen deutschen Geschenkkorb als Geschenk zu gestaltet, welchen ich mit deutschen Lebensmitteln wie Spätzle, Lebkuchen, Kartoffelsuppe und Kaiserschmarrn füllte.

Nachdem die Wichtelgeschenke ausgetauscht waren ging es dann weiter in Joe's Beerhouse, ein rustikales und ziemlich deutsch eingerichtetes Outdoor- Restaurant. Dort wurde dann gemeinsam gegessen und getrunken und man kam mit dem ein oder anderen Kollegen ins Gespräch, mit dem man bisher noch nicht die Gelegenheit hatte, sich zu unterhalten. Insgesamt war es ein wirklich lustiger Abend.

Außerdem haben wir Nachwuchs in unserer WG bekommen - insgesamt 100 Eintagesküken, welche mit dem Flugzeug nach Windhoek gebracht wurden, hat unsere Gastmutter Rebecca bei sich aufgenommen. Wir durften helfen die Kleinen aus ihren Kisten zu holen und sie erst einmal mit Zuckerwasser und Maiskörnchen zu füttern, damit sie nach der Reise wieder zu Kräften kamen.

Nach einem letzten, kleinen Fotoshooting habe ich mich auch wieder von meiner Rastamöhne getrennt. Fast drei Tage dauerte es, die Zöpfchen alle wieder einzeln aufzuflechten und ich muss sagen, ich bin doch ganz froh, meine Haare wieder wie gewohnt tragen zu können und nicht immer das zusätzliche Gewicht der Kunsthaare mit mir herumtragen zu müssen, auch wenn es mal eine tolle Erfahrung war, etwas ganz Neues auszuprobieren.

Ansonsten waren die letzen Wochen eigentlich vollgepackt mit Urlaubsplanung - die letzen Campingplätze und Hostels mussten gebucht werden, außerdem musste ich noch Dinge wie einen Wanderrucksack, einen Sonnenhut, lange Kleidung als Mückenschutz und alles Weitere für die Campingreise besorgen.

Ich bin schon sehr gespannt, was uns auf der Reise erwarten wird und hoffe sehr, dass uns das Wetter keinen Strich durch die Rechnung machen wird. Alles in allem freue ich mich jedoch unglaublich auf die bevorstehenden fünf Wochen im Norden Namibias, Botswanas und an den Victoriafällen.

 

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