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Besuch von zuhause

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Nachdem wir das Osterwochenende eher untraditionell in unserer WG verbracht hatten, durfte ich am Ostermontag meine Mama vom Flughafen in Windhoek abholen.

Gemeinsam besuchten wir meine Schule und natürlich gab es für die Schüler meiner Klasse auch ein paar kleine Mitbringsel aus Deutschland.
Außerdem machten wir einen Ausflug zum Wildtierpark "Duesternbrook", welchen ich letzten Herbst schon einmal mit den Mädels besucht hatte. Dort waren wir beim "Cats Unlimited Drive" hautnah dabei, wie die beiden Gepardenmännchen und der Leopard des Parks gefüttert wurden.

Beim anschließenden zweistündigen "Game Drive" konnten wir nicht nur Oryxe, Springböcke und Gnus beobachten, sondern sahen auch eine ganze Giraffenherde, ein Nashorn und Nilpferde.

Am nächsten Tag ging es dann weiter in die Küstenstadt "Swakopmund", welche einen vollkommenen Kontrast zu der Haupstadt Windhoek darstellt. Nur selten kommt hier die Sonne heraus, das Wetter ist eher frisch, feucht und windig. Swakopmund ist eher deutsch angehaucht, was man sowohl an der Bauart der Häuser, als auch daran, dass überall Deutsch gesprochen wird und einige deutsche Läden zu finden sind, erkennt.

Neben Strandspaziergängen und gemütlichen Cafébesuchen machten wir außerdem eine "Living Desert Tour". Früh morgens wurden wir von einem Wüstenbakkie abgeholt und in die naheliegende Namib-Wüste gefahren, wo sich unser Guide auf die Suche nach allerlei kleinen Wüstenbewohnern machte. Wir hatten ziemliches Glück und sahen sowohl Gekkos, Eidechsen, Spinnen und Blindschleichen, als auch Wüstenschlangen und ein Chameleon. Zum Abschluss ging es dann noch mit Vollgas über die Dünen, so dass wir im Auto ziemlich hin und her geschleudert wurden. 

Nach einem kurzen Zwischenstopp in Windhoek ging es dann mit einem Mietauto weiter in den Süden, genauer gesagt nach Solitaire. Mit unserem kleinen Polo ging es über Steine, Schlaglöcher und Sandstraßen, bis wir schließlich irgendwo im nirgendwo ankamen. "Solitaire" war nicht viel mehr als eine Tankstelle und eine Bäckerei, in welcher es den angeblich "besten Apfelkuchen Namibias" gibt. Fazit: Er war wirklich ziemlich lecker, aber ehrlich gesagt auch mein erster Apfelkuchen in Namibia :)

Nach einer Übernachtung auf der "Solitaire Guest Farm" ging es dann am nächsten Morgen weiter nach Sesriem, wo sich die berühmte Sossusvlei-Düne befindet. Der Sand hier ist im Gegensatz zum gelben Wüstensand in Swakopmund eher rötlich-braun gefärbt. Nach zwei Stunden Fahrt erreichten wir den Eingang des Namib-Naukluft-Parks. Von dort aus ging es nochmal eine Stunde durch die Wüste, bis wir dann für das letzte Stück von einem Shuttle mitgenommen wurden.

Am Sossusvlei angekommen machten wir uns dann erst einmal auf eine kleine Dünenwanderung, welche wir uns ehrlich gesagt leichter vorgestellt hatten, als sie schließlich war. Schließlich hatten wir es jedoch geschafft und die Spitze der Düne erklommen.

Anschließend machten wir noch einen kurzen Abstecher zum sogenannten "Deadvle"', eine Art "toter Wald", mitten in der Wüste.

Zurück in Windhoek angekommen war der gemeinsame Trip auch schon fast vorbei. In den restlichen zwei Tagen besuchten wir noch die "Havana Soup Kitchen" und besorgten ein paar letzte Souvenirs, bis es dann auch schließlich wieder Abschied nehmen hieß, "bis in vier Monaten". (Unglaublich, wie die Zeit verfliegt...)

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