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Endlich wieder draußen feiern!

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Morgens um vier geht's los, mit vier meiner besten Freunde treffe ich mich am Bahnhof. Sechs Stunden Zugfahrt stehen uns bevor, bis wir unser Ziel, die Rheinaue in Bonn, erreichen. Doch schon die Zugfahrt zum Rheinkultur Festival ist ein riesen Spaß. Je weiter wir uns Bonn nähern, desto mehr andere Jugendliche mit dem gleichen Ziel treffen wir. Und alle haben das Gleiche vor: Gemeinsam mit Tausenden anderen wollen wir feiern und Spaß haben. Klar, dass man da viele Freunde findet und es jedes Jahr kaum erwarten kann, bis es wieder heißt: Es ist Rheinkultur!

Alles für umme!

Auf drei großen Bühnen (rot, grün, blau) rocken tolle Bands von morgens bis tief in die Nacht die tobende Menge. Und das alles ganz umsonst!! Ehrlich, das ist kein Witz, das Festival kostet keinen Cent Eintritt. Für arme Studenten ist das natürlich optimal. Wie das geht?!? – Ganz einfach. Rheinkultur finanziert sich über den Getränke- und Merchandiseverkauf, Sponsoren und Zuschüsse der Stadt Bonn.



Den Bands, die hier auftreten, geht es in erster Linie um die tolle Atmosphäre und die großen Besucherzahlen, nicht ums Geld. Dieses Konzept ist klasse und deshalb bleibt uns einfach nichts anderes übrig: Freunde und Proviant einpacken, in den Zug setzen und ab nach Bonn! Auch eine ungemütliche Nacht am Bahnhof, bevor morgens der erste Zug wieder zurück fährt, kann uns nicht abschrecken. Seit 2006 sind wir dabei. Wir sind danach jedes Jahr todmüde und dreckig, aber glücklich.

 

Rheinkultur 2008

Leider machte im letzten Jahr das Wetter nicht so richtig mit: Nach einer Aufbauwoche in strömendem Regen, blieb auch das Festival-Wochenende nicht verschont. Doch auch das miese Wetter änderte nichts daran, dass wir und  140 000 andere eine Party feierten, die abwechslungsreicher und fetziger nicht hätte sein können. Mit Gummistiefeln, Regenjacken und "Matschhosen" bestens gewappnet, machten wir uns auf den Weg nach Bonn. Die Bands waren schließlich auch wieder der Hammer. Die Sportfreunde Stiller waren schon zum zweiten Mal als Headliner dabei. Vor proppenvollen Wiesen lieferten sie eine Show ab, die sich gewaschen hatte. Spätestens bei ihrem Hit "54, 74, 90, 2010" stand die ganze Wiese Kopf. Gleichzeitig rockten Anti Flag vor tausenden Zuhörern die Bühnenbretter. Genial.  

 

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