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Das doppelte Lottchen

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Zu einer gelungenen Partynacht gehört natürlich das perfekte Outfit. Oder zumindest eines, in dem man sich wohl fühlt. Als ich vor ein paar Jahren mal mit einer weißen Hose im Club war, fühlte ich mich super. Der Großteil der Mädels trug Jeans, also hob ich mich ein bisschen von ihnen ab. Doch was musste ich plötzlich sehen? Ein anderes Mädel – nicht nur in einer weißen Hosen, sondern mit exakt der gleichen. Denn meine und ihre hatte eine Kette an der Vorderseite. Irgendwie ärgerlich. Meine gute Laune verflog.

Gleiche Kleider: ja! Gleiche Party: nein!

 

Etwas Ähnliches ist mir vergangenes Jahr auf Kos passiert. Eines Abends entdeckte ich ein anderes Mädchen im gleichen Klamottenstil: Weißes Rüschentop und Jeansrock. Nicht die gleichen Sachen, aber immerhin. Nicht, dass ich ein Problem damit hätte, wenn jemand das gleiche Partyoutfit hat. Wenn man keine Haute Couture trägt oder Donnatella Versace und Co. zu seinen besten Freunden zählt, kauft man seine Kleidung in Läden, die nicht nur ein Exemplar davon haben. Aber müssen die Leute, die die gleichen Sachen gekauft haben, auch noch zur gleichen Location kommen?

Kein doppeltes Lottchen

 

Kauft jedoch eine Freundin von mir dieselbe Jeans oder das gleiche Top, finde ich das nicht schlimm. Im Gegenteil, es beweist, dass ich einen guten Geschmack habe. Und sollten wir tatsächlich beim Ausgehen die gleichen Klamotten tragen, dann finde ich das sogar witzig und gar nicht als ob wir als doppeltes Lottchen auftreten. Letztendlich sieht jedes Stück an jedem etwas anders aus, das ist so ähnlich, wie wenn zwei Menschen das gleiche Parfüm tragen. Außerdem sollte man nicht so kleinlich sein.  Sogar den Stars passiert das hin und wieder, dass sie auf einer Filmpremiere für eine einheitliche Garderobe entschieden haben. Doch halt, hat diese Frau da drüben nicht die gleiche Jacke an wie ich...?






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