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Londonpubs

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Pubs haben ihren Reiz: Ich stehe zwar nicht wirklich auf Bier, aber zum Glück gibt es in Pubs auch andere Getränke. Und ich hab kein Problem damit, Cola oder einen Fruchtsaft zu trinken, wenn andere ihr Lager und Ale genießen. Unbeschreiblich ist die gemütliche Atmosphäre in den Lokalen. Nirgendwo sonst kommt man mit Einheimischen so schnell ins Gespräch.

 

In der britischen Hauptstadt gibt es unzählige Pubs und Discotheken. Einige habe ich bereits getestet. Wer irischen Flair mag, ist in "Waxy's" (Tubestation: Piccadilly Circus) gut aufgehoben. Die Kellner sind nett, die Preise okay, und die Stimmung toll. Im Hintergrund läuft Musik, die aber nicht zu laut ist. Man kann sich also noch gut unterhalten. Leider ist gegen 23 Uhr Zapfenstreich. "Last Order", rufen die Barkeeper und dann rennen viele Menschen an den Tresen. Denn in Pubs serviert keiner, da muss man sich sein Getränk schon selbst holen. Was mich aber keineswegs stört. So geht das sowieso schneller, bis man das Bestellte hat.

 

Wer noch nicht genug hat, geht entweder in die zahlreichen Cocktailbars oder Clubs. Im O'Neill's (eine Kette) in Chinatown, das sich fast um die Ecke befindet, hat man beides: Pub und Club. Oft spielen Bands dort live. Vom Banker bis zum Hiphopper, dort ist gemischtes Publikum vertreten.

 

Ein holländischer Pub

Als Niederländisch-Schülerin hat mich der Pub "De Hems Dutch Café Bar" (11 Macclesfield Street, Tubestation: Leicester Square) besonders interessiert. Wenn man von der Hauptstraße in Chinatown aus links abbiegt, findet man den holländischen Pub. Dort gibt es – wie sollte es anders sein- Heineken-Bier und niederländisches Essen. Mit dem netten Barkeeper Jorrit Oppewal habe ich meine Sprachkenntnisse aufgefrischt und Heineken mit Cola bestellt. Hurra! Als ich in London war, hat eine junge Frau namens Elizabeth sogar manche Gäste in dem Dutch Pub massiert. Hinterher gibt jeder, was er möchte.

Wer gerne Clubbing geht, wird am Leicester Square fündig. Die Disco "Sound" spielt sämtliche Musikstile. Und in der Toilette findet ihr Parfüms, Haarspray, Gel und andere Stylingprodukte. Am Piccadilly Circus laufen Promoter herum, die euch niedrigere Preise geben: So kommt bei vier Besuchern beispielsweise einer kostenlos in den Club. Toll ist der Club "On Anon", der direkt der Leuchtreklame des Piccadilly Circus liegt. Auf mehreren Etagen spielen die DJs verschiedene Musikrichtungen.

 

Eine typische Disco für City Boys ist das "Abacus" in Bank (24 Cornhill). Der Club liegt im Bankenviertel der Stadt und ist sehr edel. Dort tragen die Männer Anzug und Krawatte und ich muss sagen, es steht ihnen. Im "Abacus" wird vor allem R'n'B und Dance gespielt.

 

Heim kommt ihr danach entweder im Taxi (die gut betuchten) oder im Nightbus (alle anderen). Viele fahren am Trafalgar Square, Victoria Station oder Waterloo ab. Am besten ihr informiert euch vorher, denn Tubes fahren nur bis ca. 1 Uhr.

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