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Pink auf Händen getragen

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Laut, verrückt und bunt, dass sind wohl die passenden Worte für das Pink-Konzert in Heilbronn. Schon bei der ersten Vorgruppe Nikka Costa bemerkten die Fans, dass dieser Abend eine riesengroße Party werden sollte. Mit ihrem schrillen Outfit und ihrer Lockenmähne begeisterte Nikka Costa das Publikum und brachte die Besucher zum Tanzen, noch bevor der eigentliche Star Pink auf die Bühne kam.

Gute Vorgruppen


Auch Butch Walker mit seiner Band The Black Widows, der uns immer wieder klar machen wollte, dass seine Band schwarze Witwen heißt, riss die Zuschauer mit. Das Gleiche gilt für Paolo Nutini und seine schottische Band. Nutini hatte allerdings vom ersten Moment an, als er auf der Bühne stand, schon etwas zu tief ins Glas geschaut.

Die einzige deutsche Vorgruppe Stanfour hat leider weniger überzeugt. Nicht nur durch eine technische Panne, sondern viel mehr weil sie ihre sechs Lieder einfach runtergespielt haben und dann von der Bühne gegangen sind. Ganz im Gegenteil zu ihren Vorgängern und Paolo Nutini, die sich sichtlich gefreut haben, auf einer solchen Bühne zu stehen und während ihren Songs so abgerockt haben.

Endlich Pink!


Um 20.45 Uhr war es dann soweit, es gab einen lauten Knall und Pink flog circa 30 Meter über den Köpfen der Zuschauer mit Flügeln auf die Bühne. Mit ihr zahlreiche Luftballons. Alle staunten und fingen an zu kreischen. An diesem Abend setze Pink vor allem auf ihre rockigen Hits wie zum Beispiel der erste Song des Abends und gleichzeitig ihr erster großer Erfolg "Get the Party started", "U+U Hand" und "Just like a Pill".

Es war einfach fantastisch, wie sie mit dem Publikum spielte und immer in Bewegung war. Gemeinsam mit ihren zwei süßen kleinen chinesischen Akrobatinnen zeigte Pink, wie gelenkig und durchtrainiert sie ist. Sie wirkte nett, süß, so ganz normal und auch etwas aufgeregt. Dies war spürbar, als sie sich zusammen mit ihrem Gitarist Justin Derrico auf einen Hocker setzte und selbst zur Gitarre griff, um ihren Gänsehautsong "Dear Mr. President" zu spielen.

Dabei erklärte sie dem Publikum, dass sie seit sechs Wochen keine Gitarre mehr gespielt hat und es einfach eine "heiße Scheiße" wäre. Mit ihr sangen zwei Backroundsängerinnen, die hammer Stimmen hatten. Der Höhepunkt für die Fans in den vorderen Reihen und auch für mich war, als sie selbst eine Kamera in die Hand nahm und die Zuschauer filmte und sich von ihnen umarmen lies. Zum Zweiten als sie sich in einem XXL- Wasserball über uns rollte und wir die Chance hatten, sie ganz nah vor uns zu haben. Außerdem holte sie einen Fan auf die Bühne, der mit ihr getanzt hat. Pink war den ganzen Abend wie zum Berühren nah, denn sie hat sich zwischen den Songs immer wieder mit den Zuschauern unterhalten und Witze gemacht.


Die Zeit in der sie spielte verging wie um Flug und nach anderthalb Stunden war dann Schluss. Dank vielen Schreien und "Zugabe- Rufe" kam sie noch einmal auf die Bühne um "So what!" zu performen. Wie wir Pink kennen, hatte sie sich auch dafür etwas ganz Spezielles einfallen lassen. Sie sang den Song über dem Publikum, in dem sie an vier Seilen befestigt war und hin- und hergezogen wurde. Abschließend war der Abend einfach gigantisch und leider viel zu schnell vorbei. Aber ich hoffe, dass Pink auch 2011 den Weg nach Heilbronn findet.

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