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Überlebenstipps für den Unterricht

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Anekdoten aus der Schulzeit und Überlebenstipps für den Unterricht – früher dachte ich, ich würde erst mit grauen Haaren davon erzählen. Abitur habe ich 2008 gemacht. Meine Erinnerungen an die Zeit als Schülerin sind also noch frisch. Außerdem kann das Leben als Schüler mit vier Klassenarbeiten in einer Woche, langweiligem Unterricht und Hassfächern ganz schön hart sein. Umso besser, wenn ich den Generationen nach mir und nicht erst meinen Enkeln helfe.


 

Mathe

Bleiben wir erstmal bei den Hassfächern. Für die meisten Schüler ist Mathe das Top-Hassfach. Mir ging es nicht anders. Ab der elften Klasse wurde es mit den Zahlen immer schwieriger und mit mathematischen Höchstleistungen war statistisch gesehen, nicht mehr zu rechnen. Zumindest nicht schriftlich.

Ein guter Freund, ebenfalls eine Niete in Mathe, entdeckte aber einen Weg wenigstens etwas für die mündliche Note zu tun. So sicherte uns das Lösungsbuch für die Aufgaben in unserem Mathebuch die richtigen Hausaufgaben. Unsere Rechenwege, falls es sie überhaupt gab, waren uns genauso unverständlich wie jene im Lösungsbuch, doch da wir uns unseren mathematischen Defiziten bewusst waren, verließen wir uns auf die hilfreiche Lektüre. Ein "Da bin ich mir jetzt aber nicht sicher" beim Vorlesen war hin und wieder nötig, um glaubwürdig zu wirken.

 

 

Im Unterricht

Nicht erledigte Hausaufgaben sind übrigens ein sinnvoller Zeitvertreib für Unterrichtsstunden, in denen der Lehrer mehr von sich und Geschichten aus seinem Freundeskreis, als über den Schulstoff erzählt. Wer sich in solchen Stunden mit seinem Sitznachbarn unterhalten möchte, sollte allerdings in Form von Zettelchen und Briefchen kommunizieren. Ein wachsames Auge ist aber nötig, schließlich ist die Post nicht für Lehrerhände bestimmt. Nebensitzer mit guten Augen kann ich nur empfehlen.


 

Aufgepasst

Manchmal hilft auch ein Spiel um Unterricht, der sich wie Kaugummi zieht, aufzulockern. Ich erinnere mich zum Beispiel an eine Schulstunde in Wirtschaft. "Wie heißen die Menschen, die einen ins Gefängnis bringen?", fragte ein Mitschüler, um das gesuchte Wort "Polizei" vom Lehrer zu hören. Dass dieser in dem Moment allerdings an der geistigen Zurechnungsfähigkeit seines Schülers zweifelte, war ihm anzusehen.

Spielt also nicht zu oft, denn die besten Überlebenstipps sind immer noch Fleiß und Aufmerksamkeit. Unterstützt euch mit disziplinierten Lerngruppen und fangt rechtzeitig mit Lernen an. Dann müsst ihr auch keine Spickzettel schreiben. Das habe ich tatsächlich nie getan – dafür bin ich ein zu großer Angsthase.   


[Stimmt!-Schreiberin Steffy hat praktische Spick-Tipps für Klassenarbeiten]




 

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