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Wenn es keine Hefte mehr gäbe…

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Sollten diese Laptops wirklich einmal Einzug in das Schulleben bekommen, hätten sie nicht nur Vorteile. Die Lieblingsbeschäftigung eines gelangweilten Schülers ist nun mal die Kunst. Kein Heftrand oder Arbeitsblatt bleibt weiß, wenn der Lehrer es nicht schafft, die Schüler in seinen Bann zu ziehen. Eine ganze Kunstgattung würde so verloren gehen, wenn statt Heften, Büchern und Arbeitsblättern nur ein Computer den Schultisch zieren würde. Niemand könnte mehr dem schlafenden Klassenkamerad Papierkügelchen in die Kapuze werfen und für die Papierflieger wäre ausschließlich digitales Arbeiten das Ende. Stattdessen könnten Schüler während des Monologs des Lehrers die Zeit für ein Spielchen am PC nutzen. Vorausgesetzt die Lehrer haben keine ausgeklügelte Sperre für Computerspiele entwickelt, die auf jedem Laptop aufgespielt ist. Aber auch hier würde der clevere Schüler von morgen einen Weg finden, wie man das Sperrprogramm austricksen kann.


Aber bei den Hausaufgaben könnten die Laptops zum Verhängnis werden. Abgeschriebene oder nicht gemachte Hausaufgaben würden sofort auffallen. Schließlich hat der Lehrer alle Hausarbeiten digital vorliegen und sicherlich gibt es auch Programme, welche diese automatisch auf Ähnlichkeiten untersuchen. Abschreiben? - Keine Chance mehr. Ich bevorzuge da lieber das alte System mit zerfledderten Büchern und Heften, mit Stiften, die ständig abbrechen und mit meinem Füller, bei dem die Patrone immer leer ist. Wobei einen großen Vorteil hätte die ganze Sache: bei einem Virusangriff oder Stromausfall gäbe es schulfrei!   



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