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Vor den Sommerferien

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So wie die Abiturienten weg von der Schule sind, sind es die meisten Schüler der anderen Klassen schon gedanklich. Schule erinnert in diesen Tagen eher an Jugendräume: Man sieht fern, unterhält sich, liest zusammen Bücher oder versucht, Theater zu spielen.


Nur vereinzelt versuchen einige Lehrer, noch den ein oder anderen Schulstoff in die Köpfe ihrer Schüler zu stopfen, nicht selten scheitern sie dabei kläglich.


Denn mit dem Naherücken der Notenabgabe rückt die Aufmerksamkeit
derer, die da benotet werden, in weite ferne. Ein Ende dieser Periode
scheint erst in 22 Tagen, nämlich mit dem letzten Schultag, erreicht zu
werden.


Die meisten Schüler wissen, wovon ich rede, dass die letzten Schultage zur
Qual für Pauker und Unterrichtete werden, so wie es jedes Jahr ist, wenn
sich das (Schul-)jahr dem Ende zu neigt.

Wie man dem Grauen entgegenwirken könnte


Als Schüler fragt man sich, warum das so ist, und warum nicht eine andere
Lösung gesucht wird, etwa interessante Projekte oder Thementage. Als Lehrer fragt man sich bestimmt, was man tun kann, um diesem Grauen von langweiligen, abzusitzenden Stunden entgegenwirken kann.


Leider habe ich den Eindruck, man habe im Regierungspräsidium nur jeden Tag die Frage im Kopf, wie man das Abi noch undurchsichtiger gestalten könnte.
Was kann man also tun? Als Schüler. Mit der Aufgabe, im Unterricht anwesend
zu sein. Nichts, so scheint es. Aber irgendwann wissen wir es besser.  Irgendwann, in 22 Tagen, wenn wir uns ärgern werden, was wir die letzten
Wochen eigentlich gemacht haben.


In diesem Sinne, gutes Vegetieren.

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