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Prüfungscountdown - Die Achte

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Ich kann es noch gar nicht glauben! Heute in einer Woche wird endlich alles vorüber sein. Seit einem Dreivierteljahr dreht sich mein ganzes Leben um meine Abschlussprüfungen. Im Oktober hab ich meine wissenschaftliche Arbeit angemeldet, die ich drei Monate später Ende Januar abgeben musste. Im März ging schon das schriftliche Examen los und der April hatte es mit den drei mündlichen Prüfungen wirklich in sich.

Die Aufregung ist immer noch da 

Jetzt fehlt nur noch ein Fach: Geschichte. In aller Herrgottsfrühe um 8.40 bis 9.10 Uhr werde ich Frage und Antwort stehen zum Spätmittelalter, Geschichtsdidaktik und Co. 30 Minuten gehen eigentlich so schnell rum, aber wenn Begriffe erörtert werden sollen, bei denen ich unsicher bin oder komplexe Fragen gestellt werden, dann kann das auch eine halbe Ewigkeit sein. Und obwohl bisher alles super lief heißt das ja nicht, dass ich nun etwas geschenkt bekomme! Ein flaues Gefühl im Magen bleibt, vielleicht ist das auch gut so, damit ich mich nicht zu sicher fühle. Schließlich ist es die letzte Prüfung und ich will mir ja nicht meinen Schnitt versauen nach dem ich die anderen Prüfungen in Psycho, Pädagogik und Deutsch gut bestanden habe.

 

Das war schon ein ganz schöner Batzen und die Ferien und Feiertage, das ganze Frühjahr sind unbemerkt an mir vorüber geflogen. Jetzt ist gleich schon Juni und ich hab das Gefühl, als wäre eben erst mein Geburtstag gewesen an dem der Prüfungsmarathon begann.

Es hat sich auch nicht soviel verändert, noch immer stapeln sich Bücher und Kopien auf meinem inzwischen eingestaubten Schreibtisch. Immer wieder bekomm ich eine SMS oder eine Mail von Freunden: "Na, wie geht's? Schon lange nichts mehr von dir gehört!  Kann man dir gratulieren? Du hast die Prüfungen doch langsam rum, oder?"

Nur noch sechs Tage

Schön wärs!!! Ok, die paar Tage sind ja wohl zu überleben. Aber langsam ist echt der Saft raus, die Power lässt einfach irgendwann nach. Mir fällt vor allem auf, dass deutlich müder vom Lesen werde als am Anfang. Mich jetzt noch auf meine Literatur und die Thesen zu konzentrieren fällt mir schon schwerer als bei den anderen Prüfungen.

 

Außerdem geht mehr soviel im Kopf herum: Wann sehe ich meine Freundinnen wieder, die in letzter Zeit schon etwas zu kurz gekommen sind? Was unternehme ich etwas mit meinem Schatz der mich so gut unterstützt hat die letzten Monate? Wie bekomme ich das Geld für meinen einmonatigen Trip nach Marokko zusammen? Wie ist das überhaupt, kein Student mehr zu sein? Das war ja schon eine geile Zeit und plötzlich soll alles rum sein?

 

Wenn ich so wegdrifte, dann fällt mir immer wieder ein, dass ich noch gar nicht fertig bin! Auch, wenn mich nur noch sechs Tage vom Rest meines Lebens trennen, muss ich jetzt noch mal voll Gas geben oder zu mindest versuchen einen kühlen Kopf zu bewahren.

Wie es dann weiter geht werde ich schon sehen. Und richtig realisieren, dass das Studium rum ist werde ich wohl erst, wenn ich Mitte Juli mein Abschlusszeugnis in den Händen halte.

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