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Bogyplatz

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Der, die, das Bogy, wie auch immer der passende Artikel dafür sein mag -  jedenfalls die Berufsorientierung an Gymnasien, könnte man einfacher auch als Praktikum bezeichnen. Das ganze findet bei uns an der Schule am Ende der elften Klasse statt. Wir sollen uns eigenständig einen Praktikumsplatz suchen und dann am besten noch etwas, das zu uns passt und das wir uns vielleicht als zukünftigen Beruf vorstellen könnten.

 

"Wird bestimmt ganz lustig", dachte ich mir nach dem Infoabend und habe danach das Thema nach dem Motto "irgendwann fällt mir schon etwas ein" erst einmal ruhen lassen.

 

Und plötzlich kam Mama...

Um genau zu sein habe ich es so lange ruhen lassen, bis, wer kennt das nicht, meine liebe Mama wieder davon angefangen hat und meinte: "Jetzt wird es aber langsam Zeit, dass du dir was suchst für dein Bogy, sonst sind noch alle Plätze vergeben!" "Ich habe aber keine Ahnung was ich machen könnte", war meine Reaktion. Doch auch dazu hatte meine Mama einen ganz tollen Vorschlag: "Du schreibst doch so schöne Ausätze, geh doch einfach zur Zeitung!" Super Idee Mama! Mal ehrlich, welche Mutter denkt denn nicht, dass ihr Kind die tollsten Aufsätze überhaupt schreibt. Genau wie die Mamas auch immer denken, dass das eigene Kind das schönste und klügste ist.

 

Also schreib ich die E-Mail an die Heilbronner Stimme. Danach ging's ganz schnell: Ich habe eine Mail zurück bekommen. Drin stand, dass ein Bogy beim Jugendportal stimmt.de möglich ist. So, der Platz war gefunden. Damit hatte sich das Ganze für mich erstmal wieder erledigt und meine Mutter war auch endlich zufrieden.

 

Neue Erfahrungen

Erledigt hatte sich das Ganze bis zu dieser Woche. Jetzt sitze ich nämlich gerade hier an meinem Schreibttisch im Gebäude der Heilbronner Stimme und arbeite an meiner letzen Aufgabe für mein Praktikum: einen Blog über mein Bogy schreiben.

 

Jetzt, wo schon alles so gut wie vorbei ist, kann ich ja sagen was mir das ganze gebracht hat. Also ich muss meine Mami loben, die hatte - wie das eben meistens so ist bei den Mamas - doch eine recht gute Idee. Mein Bogy hat Spaß gemacht und mir auf jeden Fall jede Menge neuer Erfahrungen gebracht.

 

Eindrücke und -blicke

Dass ich hier meinen Traumberuf gefunden habe, kann ich dann aber doch nicht behaupten. Dafür, finde ich, bin ich noch viel zu jung. Ja wirklich! Ich glaube, ich bin zu jung, um das jetzt schon zu wissen. Echt bekloppt diese Einstellung, wenn man sich mal überlegt, dass Hauptschulabgänger schon mit circa 15 entscheiden müssen, was sie beruflich machen wollen und Realschüler auch nur ein Jahr später. Ich denke, das hat was mit dem Unterbewusstsein zu tun. Wenn man sich nämlich nicht dringend für etwas entscheiden muss, dann lässt man sich so lange Zeit bis es drigend wird (siehe auch Bogy-Platz). Trotzdem würde ich nicht behaupten, dass mein Bogy zu früh war. Es geht ja darum, einen Eindruck vom Berufsleben zu bekommen oder sich Einblicke in eine Firma zu verschaffen, für die man sich interessiert. Und das habe ich ganz eindeutig beides bekommen.

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