Stimmt.de

Stimmt! Magonline lesen!

Nachricht-Detail

Der Prüfungscountdown läuft

Übersicht

Wieder einmal wird mir durch eine Tatsache bewusst, wie unglaublich schnell die Zeit vergeht, wie sie nur so vorbeifliegt und man plötzlich kurz vor Ereignissen steht, die, so hat man zumindest den Eindruck, vor gar nicht allzu langer Zeit noch in weiter Ferne lagen. Es ist die Tatsache, dass es keine zwei Wochen mehr sind, bis bei mir die Prüfungen anfangen und damit auch das Ende des ersten Semesters immer näher rückt.

Auf dem Campus zurecht finden

Dass es tatsächlich schon fast vier Monate her ist, seit ich meine Einführungswoche an der Uni hatte, ist wirklich unglaublich. Damals war noch alles neu: man musste sich erstmal auf dem Campus und in den verschiedenen Lehrgebäuden zurecht finden. Zum Glück bin ich an einer kleinen Uni, so dass das Verlaufen nicht allzu dramatisch war, weil der Campus recht überschaubar und gut mit Wegweisern ausgestattet ist.



Ich musste einen Überblick über das Bachelorsystem mit seinen Punkten und Modulen bekommen, Pflicht- von Wahlveranstaltungen unterscheiden lernen und danach meine Vorlesungen und Seminare wählen. Allerdings muss ich sagen, dass Uni-Bürokratie schneller zu durchschauen ist, als das Punktesystem, das in den drei verschiedenen Abiturblöcken angewendet wird, aus denen sich die allgemeine Hochschulreife letztendlich zusammensetzt.

Das Lernen hat einen Sinn

Es kehrte also rasch der Uni-Alltag ein, inzwischen bin ich mittendrin und stehe kurz vor der Herausforderung,die anstehenden Prüfungen zu bestehen. Der zu lernende Stoff ist natürlich enorm umfangreich, allerdings fällt auch das Lernen leichter. Zumindest empfinde ich das so. Das, was ich jetzt lerne, hat für mich Sinn und macht mir Spaß, während ich mich in Schulzeiten mit dem Lernen für Fächer, die einfach nicht mein Interesse wecken konnten, immer schwer tat. Es interessierte mich einfach nicht, den Punkt zu ermitteln, in dem sich irgendwelche Kurven schneiden oder wie die verschiedenen Reaktionsgleichungen des Stoffwechsels aussehen.



Zu viele Zahlen, zu viele Formeln. Interessieren tut es mich natürlich immer noch nicht, allerdings bin ich heute von Menschen umgeben, die es nicht interessiert, dass es mich nicht interessiert, weil sie mit Mathe und Biologie auch nichts anfangen können. Stattdessen lerne ich gerade geschichtliche Ereignisse und die Grundlagen der Linguistik. Vorlesungen habe ich natürlich trotzdem noch. Und einen Nebenjob auch, ich bin also gut beschäftigt. Seit drei Wochen ist es auch mit dem Feiern bis in die frühen Morgenstunden vorbei - der Prüfungsvorbereitung zuliebe. Es wird höchstens noch was trinken gegangen, durchgetanzt wird erst nach den hoffentlich positiven Ergebnissen wieder.



Apropos bestehen: Vor der Linguistik-Prüfung habe ich wirklich ein bisschen Angst. Mit einer jährlichen Durchfallquote von 70 bis 80 Prozent ist das wohl auch kein Wunder. Hiermit möchte ich auch der Meinung vieler Menschen, ein Germanistikstudium wäre leicht, weil es ja nicht so schwer sein kann "mal eben ein bisschen Deutsch zu studieren" widersprechen. Und da ich zu den restlichen 20 Prozent (ja, soweit reichen meine mathematischen Fähigkeiten sogar) gehören möchte, widme ich mich nun wieder der Arbitrarität und Bilateralität sprachlicher Zeichen und der Jagd nach Morphemen.

Galerien

Regionale Events

Heilbronn kocht

Am 8. November können sich alle Interessierten quer durch Heilbronn kochen.