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Das mulmige Gefühl

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Nur noch etwa vier Monate bis zu den Prüfungen! Ich, Patricia Kiefer, werde mich im nächsten Jahr mit tausenden anderen Abiturienten durch das letzte Schuljahr, sowie durch die abschließenden Klausuren schlagen. Eigentlich wollte ich schon Ende Oktober anfangen, immer wieder mal ein paar Matheaufgaben anzugucken, doch leider ist dies bis jetzt noch kein einziges Mal passiert.

Natürlich spielt meine Faulheit eine große Rolle, andererseits finde ich auch gar keine Zeit dazu. Mein Terminkalender ist voll von Klausuren und Hausaufgaben, so dass ich gar keine Zeit dazu habe, mich bis jetzt irgendwie auf die Prüfungen zu konzentrieren. Jeden Abend muss ich mich stundenlang hinsetzen, um für all die momentanen Klausuren zu lernen. Nachdem ich es irgendwann geschafft habe, mich für ein paar Stunden zusammenzureißen und anständig zu lernen, ist es auch schon ziemlich spät in der Nacht.
 

Schlafmangel

Ich schlafe momentan etwa vier bis fünf Stunden – die Nächte von Montag bis Freitag sind kurz. Dass mir das nicht gut tut, habe ich längst gemerkt. Normalerweise bin ich wirklich nicht anfällig, was Krankheiten betrifft, aber nun plagt mich schon seit einer Woche eine wirklich nervige Erkältung, die kein Ende nimmt. Außerdem bin ich durchgehend wirklich todmüde und schlapp, sodass ich spätestens ab 16 Uhr völlig abschalte.

Doch umso mehr ich über meinen momentanen Zustand jammere, desto mehr frage ich mich aber auch, ob es irgendwen auf der Welt gibt, dem es vielleicht gerade genauso geht? Bilde ich mir diesen ganzen Wandel nur ein, oder ändert sich gerade wirklich etwas? Wenn ich an die Prüfungen denke, drehe ich nicht durch und gerate in völlige Panik, aber etwas mulmig wird mir schon. Ich möchte doch einfach nur mein Abitur, so wie es Millionen von Menschen auch haben.

Sorgen ohne Grund?

Womöglich überschätzte ich die ganze Situation nur und stufe das ganze Abitur viel zu hoch ein. Ich bin mir sicher, dass all meine Sorgen bezüglich Schule in einem halben Jahr für mich völlig sinnlos erscheinen. Doch was in einem halben Jahr ist, interessiert mich nicht. Ich möchte jetzt wissen, dass alles nur halb so schlimm ist, und nicht erst wenn es vorbei ist.

Ständig zu jammern und nachzudenken, wie schlimm und stressig doch alles ist, ändert nichts an der Situation. Ich muss mich jetzt also für die nächsten Monate im Griff haben, sonst macht mir vielleicht meine selbst ausgelöste Panik letztendlich noch alles kaputt.

 

Vorsätze

1. Endlich anfangen, Mathe zu lernen!
2. Zeit finden, unter der Woche mehr zu schlafen.
3. Früher beginnen, für Klausuren zu lernen, um sich einiges an Stress zu ersparen.



[Hier] geht es zu Teil 2 von Pattis Abi-Serie.
[Hier] geht es zu Teil 3 von Pattis Abi-Serie.
  

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