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Ganz normaler Wahnsinn

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Hallo Welt! Ich, dieser kleine Mensch, welcher im Schwabenländle an seinem Computer sitzt, benötigt unbedingt deine Hilfe! Superkräfte oder ein Sheldon-Cooper-Hirn wären jetzt sehr passend.

Ich stecke im Moment in der wohl anstrengendsten aber auch spannendsten Phase meines bisherigen Lebens: dem Abitur. Jeder zweite Mitschüler philosophiert über seinen angeblich ach so tollen "Lernplan". Wirklich erfahren hat dieses Abenteuer "Gymnasialabschluss" bis vor ein paar Wochen allerdings noch keiner von uns.
 

Aus Worten werden Taten

Jetzt hat sich einiges geändert: Wir sprechen nicht mehr nur über geheimnisvolle Pläne, nein, wir berichten uns,  wie viel und was genau wir schon zusammengefasst oder auswendig gelernt hat. Zusätzlich füllt sich der Unterricht mit haufenweise Zusammenfassungen und Wiederholungen, wobei ich das ein oder andere Mal verwundert bin, was ich nicht alles in den vergangenen anderthalb Jahren gelernt habe.

Wenn ich meinen letzten Bericht lese, kann ich nun mit Stolz behaupten, dass ich wenigstens den Punkt "Endlich anfangen, Mathe zu lernen" erfüllt habe. Seit drei Wochen bin ich jeden Donnerstag in einem Mathematikkurs, welcher mich auch außerhalb des Kurses dazu anspornt, zu lernen.
 

Zahlreiche Klausuren

An das Gefühl, alte Themen zu wiederholen und Aufgaben richtig zu lösen, könnte ich mich gewöhnen. Drei weitere Prüfungsfächer warten sehnsüchtig darauf, endlich regelmäßig von mir untersucht zu werden. Die Zusammenfassungen sind fast vollständig, doch diese zu lernen, kommt mir im Moment noch nicht in den Sinn. Egal, ob Physik, Geschichte, Deutsch oder Englisch: Mehr als sechs Klausuren warten darauf, geschrieben zu werden. Das bedeutet lernen, lernen, lernen. Das Einzige, was da noch hilft, ist zu wissen, dass bald alles vorbei ist. Ich merke, dass die gesamte Mitschülerschaft so sehr dem Abitur entgegen fiebert, dass wir alle vergessen, dass dies unsere letzte gemeinsame Zeit ist. 
 

Wertvolle Beziehungen

Ich bin mir sicher, dass wir uns nicht alle komplett aus den Augen verlieren. Doch es wird schwieriger, Kontakt zu halten. Ein völlig neuer Lebensabschnitt beginnt. Für viele von uns wird es schwer werden, ihren Weg zu finden. Da können alte Freunde eine starke Stütze sein. So hoffe ich, dass diese wertvollen Beziehungen zueinander nicht verlorengehen und ich auch weiterhin auf meine guten Freunde zählen kann.

Ich bin also inmitten von Stress, Angst, Trauer und doch auch Freude über die baldige Freiheit, und versuche, diese letzte Zeit mit dem Wissen zu genießen, dass es genügend anderen jungen Menschen momentan genauso geht. Denn geteiltes Leid, ist schließlich halbes Leid.

 

Vorsätze

1. Für alle Prüfungsfächer lernen
2. Mehr lesen, um den Kopf frei zu bekommen
3. Alle Bewerbungen absenden


[Hier] geht es zu Teil 1 von Pattis Abi-Serie.
[Hier] geht es zu Teil 3 von Pattis Abi-Serie.
            

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