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Neues Schuljahr, neues Glück?

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Josephine startet in ihr letztes Schuljahr auf dem Gymnasium

Meine Sommerferien waren sehr entspannt. Ich war eine Woche mit Freunden an einem See campen und zwei Wochen im sonnigen Spanien in der Nähe von Barcelona. Die restliche Zeit habe ich daheim mit Freunden verbracht und die Schule komplett ausgeblendet.

Lernen

Von meinem Plan, für die Schule zu lernen, ist wenig übrig geblieben. In der letzten Ferienwoche musste ich mich deswegen ausführlich mit "Dantons Tod" von Georg Büchner beschäftigen, der mich nach einer Seite schon dazu gebracht hat, es fast aus dem Fenster zu werfen. Ich musste mich aber beherrschen, denn das Buch wird mich noch bis zum Abitur begleiten. Allein der Gedanke daran, in gut sechs Monaten das Abitur absolvieren zu müssen, beängstigt mich ein kleines bisschen. Aber ich glaube, das gehört dazu. Es ist ein großer Schritt in meinem Leben und deswegen finde ich, dass kleine Panikattacken und kurze Selbstzweifel auch völlig in Ordnung sind.

Das Leben nach dem Abitur

Wenn ich überlege, beginnt mein Leben nach dem Abitur erst richtig und das motiviert mich. Seit längerer Zeit weiß ich, dass ich im nächsten Sommer für ein Jahr als Au-Pair nach England gehen werde. Danach möchte ich studieren. Das alles lässt mich ein bisschen durchatmen. Ich bin nämlich ein Mensch, der gerne vorausplant und so sehe mich schon im Riesenrad "London Eye" sitzen. Ein Licht am Ende des langen Tunnels, bestehend aus Vokabeln büffeln und Lektüren lesen, braucht jeder. "Suche dir einen Motivationsgrund" steht nicht umsonst in fast jedem Abiturratgeber. Es liegen noch eine Menge quadratischer Gleichungen, ein Berg biologischer Experimente und noch vieles mehr vor mir. Das alles werde ich wahrscheinlich auch nur mit vielen Süßigkeiten und einer Menge Limonade durchstehen. Bleibt am Ende eine Frage: Wann erleide ich meinen ersten Zuckerschock?                     

Lara geht jetzt nach der mittleren Reife auf eine neue Schule

6.30 Uhr: Mein Wecker klingelt, draußen ist es noch dunkel. Es ist kalt und ich würde lieber wieder unter meine Bettdecke kriechen. Doch ich flitze ins Bad, packe mein Essen in die Schultasche, ziehe Jacke und Schuhe an und los geht’s. Es ist kurz vor 7 Uhr und ich hole meine beste Freundin ab. Von Eppingen geht es mit der Bahn nach Heilbronn-Böckingen. So sieht seit Montag meine morgendliche Routine aus. Bestimmt hört sich das ziemlich normal an, aber wenn man es gewohnt war, sechs Jahre lang zur gleichen Realschule zu gehen, dann ist es doch eine große Veränderung. Ab jetzt wird mein Schulweg etwas länger...

Eben noch war ich wohlbehütetet mit all meinen Freunden aus Grundschulzeiten auf der Realschule. Und jetzt muss ich schon wieder weg. Einige meiner Freunde verdienen jetzt ihr eigenes Geld oder aber machen ein unglaubliches Auslandsjahr. Ich werde weitere drei Jahre auf die Andreas-Schneider-Schule gehen, um mein Abitur zu machen. Was erwartet mich? Natürlich habe ich mich gründlich informiert und die Entscheidung nicht leichtfertig getroffen. Dennoch steht meine Zukunft in den Sternen. Werde ich wieder so tolle Freunde finden wie auf meiner alten Schule? Ist das überhaupt möglich? Wie werden die Lehrer sein? Nur streng oder auch herzlich? Da ich ab jetzt auf ein berufliches Gymnasium gehe, habe ich andere Fächer, in denen mich bestimmt ein paar Überraschungen erwarten. Zum Schrecken einiger Jugendlichen muss ich gestehen, dass ich sogar etwas froh bin, mich wieder in den Schulalltag stürzen zu dürfen. Zu meinem Glück ist nicht alles fremd. Ich habe immer noch meine beste Freundin an meiner Seite und sicher werde ich auch andere Schüler aus Eppingen kennen. Ich hoffe, an der neuen Schule genauso gut aufgenommen zu werden, wie an der alten. Ich bin auf alle Veränderungen gespannt und sehe die neue Situation auch als einen kleinen Neuanfang – als neues Glück.  

 

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