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Ein Lebensabschnitt endet

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Es war ein denkwürdiger und ein besonderer Abend in der festlich geschmückten Künzelsauer Stadthalle. Und groß war schon die Aufregung, bevor es eigentlich losging: 44 Neuntklässler und 17 Zehntklässler wollten vorher noch fotografiert werden und dabei natürlich richtig gut aussehen. Beim obligatorischen Einmarsch konnten sich die rund 350 Verwandten, Freunde und Lehrkräfte davon überzeugen: Sie sahen gut aus die Absolventen des Hauptschulabschlusses und des Mittleren Bildungsabschlusses. 

Überraschungen

Es gab an diesem Abend keine Diskussionen über Kleiderordnung. Und alle erlebten ein Programm, das abwechslungsreich und teils gespickt mit Überraschungen und besonderen Einlagen war. Es gab aber auch nachdenkliche Momente: Beispielsweise bei der Rede von Konrektor Rainer Süßmann, die sich vor allem um eine Lebensweisheit eines alten Cherokee-Indianers drehte. Aber auch im Aufsatz einer Zehntklässlerin oder beim Grußwort der Elternbeiratsvorsitzenden Corinna Burgermeister

Die Eltern überbrachten durch die Klassenelternvertreterin Bljana Pantelic-Lovas Dankesworte und Erinnerungspräsente an die Klassenlehrer. Schülersprecherin Jennifer Willberger fasste die Redebeiträge in ihrem Abschiedsgruß für ihre Mitschüler gekonnt zusammen. Klassensprecherin Joelina Seber fand bei ihrer Rede weit mehr als die üblichen Dankesworte.
Die Klassenlehrer Achim Winter und Uli Kienle von den Neunern verglichen jeden Schüler mit einer besonderen und unverzichtbaren Zutat für eine besondere Cocktailrezeptur: die des Zusammenlebens nämlich. Klassenlehrer Rüdiger Walter von den Zehnern hingegen interagierte in seiner Rede gekonnt mit seinen Schülern.

Diese dankten es ihm und den anderen Lehrern mit Rosen und persönlichen Aufmerksamkeiten. Nach bemerkenswerten Tanzeinlagen, einer Quizshow und einem Erinnerungsfilm konnten dann 44 Neuntklässler das Abschlusszeugnis der Hauptschule und 17 Zehntklässler das Abschlusszeugnis der Werkrealschule in Empfang nehmen.

Ausbildung

Viele der Schülerinnen und Schüler treten im September mit der Berufsausbildung einen neuen Abschnitt ihres Lebens an, andere werden eine weiterführende Schule besuchen. 
Die meisten Neuner wollen in der Georg-Wagner-Schule weiterlernen, wohlwissend, dass die Ansprüche hoch sind und dieser Weg ein durchaus steiniger sein kann. red

 

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