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Wegweiser für den Beruf

Übersicht
Bei einem sind sich alle einig: Am nächsten Ausbildungsinformationstag muss ein größerer Raum her. Es herrscht ein ziemliches Gedränge am Montagnachmittag im Erdgeschoss der Gewerblichen Schule. Hier stellen 13 Betriebe aus der Region unter dem Motto "Next Step: Ausbildung" ihre Ausbildungsberufe vor.

Bereits im dritten Jahr in Folge findet die Veranstaltung statt. Diesmal jedoch mit einer deutlichen Neuerung: Nicht die Schüler besuchen die Firmen vor Ort, sondern die Betriebe zeigen in der Schule an kleinen Messeständen, welche Ausbildungsgänge sie bieten. So können die potentiellen Azubis sich in kurzer Zeit einen Überblick verschaffen, welcher Beruf zu ihnen passt.

 

Berufspläne


"Wir wollen uns erst einmal umsehen", sagt Tobias Knorr. Mit seinen Freunden Richard Dick und Rouven Harmgarth schaut er sich auf der Messe um. Die drei 17-jährigen Schüler des Technischen Gymnasiums haben noch eineinhalb Jahre Schule vor sich. Was kommt danach? "Eine Ausbildung ist auf jeden Fall eine Option", meint Richard Dick. "Das kann man ja auch gut mit einem Studium im Anschluss verbinden." Man müsse offen für diese Möglichkeit sein. Bisher haben die drei Schüler noch keine konkreten Berufspläne. "Ich habe bei Wolpert ein Praktikum gemacht", erzählt Tobias Knorr. "Das hat mir gut gefallen."

 

Abwechslung


Als Aushängeschild der einzelnen Betriebe stehen deren Auszubildende den Schülern Rede und Antwort. Hanna Küstner ist im dritten Lehrjahr ihrer Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau bei Zeitgeist. "Ich stehe kurz vor den Prüfungen", sagt sie. Heute erzählt sie neugierigen Schülerinnen und Schülern, wie ihr die Ausbildung im Einrichtungshaus gefällt. "Es ist sehr interessant und abwechslungsreich", sagt Hanna Küstner. "Man hat viel mit Kunden zu tun, kümmert sich aber auch um das Büro." Benoraj Uthayakumar macht derzeit eine Ausbildung beim Baumarkt Obi und ist bereits im letzten Lehrjahr. "Es gefällt mir sehr gut", erzählt er. "Mit dem Chef verstehe ich mich super und ich werde nach der Ausbildung im Betrieb bleiben und meinen Fachwirt machen."

 

Mechatronik


Auch die Lehrer der Gewerblichen Schule haben sich etwas für den Ausbildungsinformationstag einfallen lassen. Dieter Skrotzki und sein Kollege Holger Drautz zeigen an einem selbstgebauten System, wie sich Elektronik und Mechanik verbinden. "Wir wollen demonstrieren, dass Mechanik nicht ohne Elektronik funktioniert, und umgekehrt", erklärt Holger Drautz. Was dabei herauskommt, nennt sich Mechatronik.

Viele Betriebe bieten eine Ausbildung zum Mechatroniker an. Dominik Volkert ist bereits im dritten Lehrjahr bei Scheuerle, und Sebastian Böhm ist angehender KfZ-Mechatroniker im Autohaus Graf. Beide finden ihre Ausbildungen toll. "Die Arbeit ist sehr abwechslungsreich", findet Sebastian Böhm. "Man lernt alles über die Mechatronik des Autos." Seine Kollegin Jessica Gutsche ist bereits ausgelernte Automobilkauffrau. Am tollsten an ihrer Ausbildung fand sie, alle Bereiche im Autohaus kennenzulernen.


 

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