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Virtueller Hochschultag

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Es war eine Premiere. An drei Tagen präsentierten sich die Hochschule Heilbronn (HHN), die DHBW, das DHBW Center of Advanced Studies, die Technische Universität München Campus Heilbronn (TUM) sowie die neue Programmierschule 42 gemeinsam online als „Wissensstadt Heilbronn“. 

Unter dem Titel „study@heilbronn“ konnten sich potentielle Studierende über 78 Studiengänge in verschiedenen Formaten informieren. „Wir hätten uns mehr Frequenz gewünscht“, sagen die Kommunikationsbeauftragten der einzelnen Bildungseinrichtungen einhellig.

Webinare und Schnuppervorlesungen 

Eine Ecke im ersten Stock der Bibliothek LIV ist hell ausgeleuchtet. Kameras sind auf die Akteure gerichtet, am Donnerstagvormittag sind es fünf Vertreter der Anbieter zum Thema „IT-Studium“ in Heilbronn.

Es wird live gesendet, nur eines der unterschiedlichen Angebote. Wer sich auf der Internetseite registriert hat, hat die Qual der Wahl. Es gibt Webinare, die die Studiengänge vorstellen, Professoren halten Schnuppervorlesungen, Studenten halten sich für Fragen bereit und natürlich gibt es reichlich Dokumente zum Runterladen. 

Weniger Teilnehmer als erhofft 

Insgesamt sind es 233 Konferenzen. Der heimische Computer sollte dafür mit unterschiedlichen Konferenzprogrammen ausgestattet sein, denn einheitlich ist das nicht, zu unterschiedlich sind die Vorgaben in den einzelnen Häusern. 

Rund 750 Teilnehmer haben sich in den ersten beiden Tagen registriert, die sich knapp 2000 Mal dazugeschaltet haben. „Wir hätten uns mehr Resonanz gewünscht“, gibt Nicole Bastian, Leiterin der Hochschulkommunikation an der DHBW, zu. Aber es sei nun mal eine Premiere und damit noch nicht so bekannt. Vielleicht habe auch das schöne Wetter dazu beigetragen oder auch die Tatsache, dass viele Abiturienten noch mitten in den Prüfungen stecken und deshalb keine Zeit haben.

„Solche Infotage leben normalerweise auch vom Miteinander und davon, dass man sich den neuen Campus auch mal anschauen kann“, denkt Kerstin Besemer, Pressesprecherin der TUM. Aber es sei vieles entstanden, was man auch in Zukunft nutzen könne, und somit sei es ein wichtiger Schritt im gemeinsamen Auftritt des Bildungscampus', ergänzt Dr. Heike Denschelmann für die CAS.

Videos sind weiterhin verfügbar 

Die Plattform bleibe ja auch ein ganzes Jahr bestehen, das heißt, alle Informationen und Videos können weiter abgerufen werden, so dass auch weiterhin jeder Studientyp das Richtige für sich finden könne, betont Iris Steinmetz von der Hochschulkommunikation der HHN. Schließlich sei diese Vielfalt an Institutionen an einem Standort deutschlandweit einmalig, ist Besemer überzeugt. 

„Wir sprechen alle eine ähnliche Klientel an, da müssen wir uns noch weiter differenzieren, um aufzuzeigen, welche Angebote es für die unterschiedlichen Lerntypen gibt.“ Dafür sind Premieren eben auch da: um zu lernen.

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