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Wie nachhaltig ist dein Traumjob?

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Gerade für junge Menschen ist Nachhaltigkeit ein wichtiges Thema. Viele von ihnen geben sich Mühe, im Alltag umweltbewusst zu handeln und dafür Dinge zu verändern. Doch würden sie auch bei der Berufswahl auf Umweltfreundlichkeit achten? Das sagen fünf junge Menschen aus Heilbronn und Umgebung dazu.

 

 

Alma Duraku, 23 Jahre, Frisörin, Heilbronn: „Ich achte schon darauf, zum Beispiel beim Einkaufen einen Jute-Beutel mitzunehmen, um Plastiktüten zu vermeiden. Und ich benutze keine Plastikstrohhalme. Aber das sind eher Kleinigkeiten. Bei meiner Berufswahl habe ich allerdings nicht auf Nachhaltigkeit geachtet. Und ich würde einen Job nicht ablehnen, nur weil er nicht nachhaltig ist. In meinem Arbeitsalltag als Frisörin wird außerdem nicht besonders auf die Nachhaltigkeit geschaut.“

 

 

Faros Al Fawaz, 16 Jahre, Schüler, Heilbronn: „Nachhaltigkeit und Klimaschutz sind für mich persönlich keine allzu wichtigen Themen. In meinem Alltag mache ich deshalb nicht so viel dafür. Trotzdem gebe ich zum Beispiel Pfandflaschen ab. Ich würde später gerne eine Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker machen, den Beruf mache ich aber nicht an der Nachhaltigkeit fest. Ich glaube trotzdem, dass die Unternehmen, bei denen ich später arbeiten könnte, etwas für den Umweltschutz tun und ohnehin versuchen sollten, nachhaltiger zu sein.“

 

 

Daniel Bender, 18 Jahre, Schüler, Lauffen: „Generell ist mir Nachhaltigkeit ziemlich wichtig, aber ich tue nichts Konkretes dafür. Ich weiß noch nicht, was ich nach der Schule machen möchte. Trotzdem würde ich dann darauf achten, dass der Job nachhaltig ist. In der Automobilindustrie würde ich zum Beispiel eher in die Entwicklung neuer Technologien gehen. Ich glaube, indem Unternehmen auf nachhaltige Energien und Methoden setzen, können sie viel zum Umweltschutz beitragen.“

 

 

Celine Schönbrunn, 17 Jahre, Schülerin, Massenbachhausen: „Mir ist Nachhaltigkeit sehr wichtig. Ich versuche, allgemein weniger Plastik zu benutzen. Ich möchte wahrscheinlich Lehramt studieren, da ist das mit der Nachhaltigkeit schon schwieriger. Würde ich etwas anderes machen, würde ich darauf achten. Wir behandeln das Thema Nachhaltigkeit gerade oft im Unterricht. Beispielsweise lernen wir, dass wir nur begrenzte Ressourcen haben und wir darauf achten sollten, nicht zu verschwenderisch zu sein und die Ressourcen einzuteilen. Ich finde, als Lehrerin kann man in bestimmten Fächern den Kindern auch viel mitgeben, damit sie das von klein auf lernen. So würde ich das Thema später dann weitergeben.“

 

Emily Friesen, 18 Jahre, Schülerin, Heilbronn: „Für mich ist Nachhaltigkeit total wichtig. Ich mache auf jeden Fall im Alltag etwas dafür. Beispielsweise kaufe ich regionale Produkte und benutze weniger Plastik. Oder versuche es so gut wie möglich, weniger Kleidung kaufen, um meinen Konsum herunterzuschrauben. Ich will Psychologie studieren und als zweite Wahl Wirtschaftspsychologie – da würde ich auch auf die Nachhaltigkeit im Betrieb achten. Als Psychologin ist das mit der Nachhaltigkeit nicht so einfach, dann würde ich es eben privat repräsentieren.“ 

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