Stimmt.de

Stimmt! Magonline lesen!

Nachricht-Detail

Meine kleine Weltreise

Übersicht

Schnell mal weg

Nach meinem Abi reiste ich acht Monate um die Welt. Ich verbrachte sechs Monate in Australien sowie insgesamt zwei in Dubai, Thailand, Indonesien (Bali und Lombok), Singapur und Malaysia. Für die Finanzierung arbeitete ich in Australien dreieinhalb Monate auf dem Bau oder auf Farmen.

Die Tour

Die Reise begann für meinen Kumpel Nico und mich mit einem spontanen Besuch in Dubai. Die nächtlichen acht Stunden Stop-Over waren genug Zeit, um schnell einen Blick in die Stadt zu werfen. Der Burj Khalifa, das höchste Gebäude der Welt, und der Dubai Fountain waren für die erste Euphorie der Reise verantwortlich. Während des anschließenden Monats in Thailand ging es hoch bis nach Chiang Mai, wo wir einen ehemaligen Lehrer besuchten, uns um Elefanten kümmerten, durch den Regenwald wanderten und einen Thai-Kochkurs machten. Nach vier Wochen brachte uns ein Flieger nach Perth in Westaustralien. Mit dem dort hart verdienten Geld fuhren wir im eigenen Auto entlang der Westküste: Roter Sand, brennende Sonne und Massen an Kängurus, die zu nächtlicher Zeit unterwegs waren. Die letzten sechs Wochen reisten wir mit dem Bus entlang der Ostküste, von Melbourne bis nach Cairns. Von Dschungel, Tauchen, Segeln, Surfen bis Fallschirmspringen war hier alles mit dabei. Zum Abschluss unserer Reise gingen wir für eine Woche nach Indonesien, wo wir am Strand von Kuta mit schmerzhaften Monsterwellen die erschreckende Erfahrung machten, dass wir nach drei Tagen Surferfahrung doch noch keine Profis sind. Anschließend reiste ich für zwei Wochen alleine durch Singapur und Malaysia. 

Das Leben eines Rucksacktouristen

Als Backpacker achtet man beim Essen auf sein Geld und seine Gesundheit. Es wird meistens selbst gekocht. Klassische Gerichte sind Spaghetti mit Tomatensoße, Spaghetti mit Pesto und Spaghetti mit Käse. Mutige Köche versuchen sich auch an Rigatoni oder Penne.  Falls es noch innovativer werden soll, kann man auf Instant-Nudeln ausweichen. Einige kennen vielleicht die Drei-Sekunden-Regel. Alles, was länger als drei Sekunden auf dem Boden liegt, sollte nicht mehr gegessen werden. Backpacker sind da großzügiger: Bei ihnen gilt die Zehn-Sekunden-Regel. Wenn dir eine Person auffällt, die in Australien dreckige, alte oder zerrissene Klamotten trägt, kannst du  problemlos einen Backpacker vermuten. Um dieser These auf den Grund zu gehen, solltest du einen Blick auf sein Auto werfen. Wenn der Wagen entweder älter als der Besitzer selbst ist, das Innere mehr als unordentlich und chaotisch ist und es gar fehlende Fensterscheiben oder nicht verschließbare Türen hat, ist es ein Rucksacktourist.

Erfahrungen

Die Welt ist groß. Wer reist, bekommt daher viele Tipps, was man noch entdecken sollte. Dementsprechend habe ich schon vor meiner Rückkehr nach Deutschland geplant, wo es als nächstes hingehen soll. Momentan liegt mein Fokus auf Afrika. Wie klein die Welt ist, merkt man, wenn man beim Fallschirmspringen in Cairns Leute wiedertrifft, die man Wochen zuvor beim Pizza essen in Perth kennengelernt hat.  Man sieht sich immer zweimal im Leben.

Fragen?

Du denkst selbst über eine Reise nach? Marcos Tipp: Mach es! Wenn du Fragen hast, kannst du sie gerne per E-Mail stellen. Sie werden dann an Marco weitergeleitet. 

 

 

 

Galerien

Regionale Events

Heilbronn kocht

Am 8. November können sich alle Interessierten quer durch Heilbronn kochen.