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Nach der Katastrophe

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In Justin Cronins "Der Übergang" geht gleich zu Beginn die menschliche Zivilisation gepflegt zugrunde. Ein missglücktes wissenschaftliches Experiment, garniert mit Zombie- und Vampiranleihen und schließlich noch etwas nuklearem Blitzgewitter radiert die Menschheit fast völlig aus.

In diesem Abschnitt des Romans dreht sich alles um die Entführung des kleinen Mädchens Amy, das aus rätselhaften Gründen für den Fortschritt der bereits erwähnten Experimente für äußerst wichtig gehalten wird.

Ein FBI-Agent namens Wolgast entführt sie zunächst, besinnt sich aber kurz bevor die Hölle losbricht eines besseren und beschützt Amy so gut er kann vor dem Weltuntergang.


Unter ständiger Lebensgefahr

Hier macht der Roman einen großen Sprung und fährt mit der Geschichte einiger weniger Überlebender in einer kleinen Kolonie fort, die, mit Hilfe einer riesigen Mauer und gewaltigen Flutlichtern vor den Zombievampiren geschützt, bereits seit Generationen als vermutlich einzige Überlebende ihr Dasein fristen.

Als plötzlich Amy auftaucht, überschlagen sich die Ereignisse. Eine Gruppe Überlebender flieht aus der Kolonie, und macht sich unter ständiger Lebensgefahr auf die Suche nach anderen Überlebenden.

"Der Übergang" ist ein spannender, postapokalyptischer Thriller, der es schafft über lange Strecken zu begeistern. Leider scheint Cronin auf den letzten 150 Seiten des über 1000 Seiten langen Romans die Luft etwas auszugehen, und das Ende wird zu einer kleinen Enttäuschung. "Der Übergang" ist das erste Buch einer Trilogie über die Wiedererschließung der Welt nach der Katastrophe.


Justin Cronins
Der Übergang
Goldmann Verlag
1019 Seiten, 22,95 Euro


 

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