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Unter Killern

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Mit seinem neuen Roman zeigt Eoin Colfer, dass er auch ganz anders kann. "Der Tod ist ein bleibender Schaden" ist im Gegensatz zu seiner berühmten "Artemis Fowl"-Reihe alles andere als ein eher braves Jugendbuch.
Dan McEvoy ist ein irischer Einwanderer und von Kriegserinnerungen geplagter Ex-Soldat, der in New Jersey lebt. Nach dem Einsatz in Afghanistan verdient er sich sein Brot nun als Türsteher in einem zwielichtigen Nachtclub, was eigentlich ein vergleichsweise ruhiger Job zu sein scheint.

Dann löst sich plötzlich sein bester Freund in Luft auf, und in dessen Wohnung wartet schon ein Killer auf Dan. Im folgenden Handgemenge gelingt es Dan, ihn zu überwältigen, allerdings muss er jetzt die Leiche verschwinden lassen. Als wäre das nicht schwer genug, wird auch noch seine beste Freundin kaltblütig ermordet, und Dan gehört zu den Hauptverdächtigen. Um ihren Mord aufzuklären, stellt er auf eigene Faust Nachforschungen an und gerät in einen Dschungel aus Korruption, Lügen und Gewalt, in den er sich immer tiefer verstrickt.

Colfer entfaltet dabei einen vielschichtigen und gut durchdachten, aber teilweise recht verworrenen Plot, der immer wieder für eine Überraschung gut ist. Die Charaktere, die von absolut ruhig und abgeklärt bis völlig durchgedreht reichen, wirken niemals überzogen und sind völlig glaubwürdig.

Auch Freunde des Colfer'schen mitunter schwarzen Humors kommen bei der packenden Geschichte auf ihre Kosten. Nur zimperlich sollte man nicht sein, denn es geht heftig zur Sache. Und die Sprache ist mitunter ganz schön derb.
 

Eoin Colfer
Der Tod ist ein bleibender Schaden
List Velag, Berlin
279 Seiten, 14,99 Euo

 

 

 

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