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Zehn Dinge, die wir besser nicht...

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Ohne Elternaufsicht Habt ihr euch auch schon einmal überlegt, was ihr im Leben auf gar keinen Fall tun solltet? Noch nie? Dann müsst ihr jetzt aufpassen: Gerade ist Sarah Mlynowskis Buch "Zehn Dinge, die wir besser nicht getan hätten"(Heyne) erschienen. Darin geht es um die 16-jährige April, die es nicht immer leicht hat: Erst lassen sich ihre Eltern scheiden, dann zieht ihre Mutter auch noch nach Paris. Und ihr Vater will umziehen. Da kommt ihr die rettende Idee: Sie wird einfach bei ihrer besten Freundin Vi wohnen, zumindest, bis sie die Highschool abgeschlossen hat. Vis Mutter und Aprils Vater haben in Erziehungsfragen aber nicht wirklich die selbe Meinung – sie sind eher wie Zucker und Salz, nämlich total unterschiedlich.

 

Lügen haben kurze beine

Deshalb verstrickt sich April bald in eine Lügengeschichte, aus der es so schnell kein Entrinnen mehr gibt. Das Buch lässt sich leicht lesen. Allerdings springt der Erzähler immer wieder in die Vorgeschichte der Handlung zurück, was zu Verwirrungen führen kann. Irgendwann weiß man nicht mehr, ob der Einschub zur Handlung gehört oder sich früher ereignet hat. Zudem wird am Ende des Buches nicht ganz klar, warum einige der zehn Dinge, die April mit ihren Freunden erlebt hat, nicht zur Nachahmung geeignet sind. Der mit dem Titel angekündigte Lerneffekt bleibt aus. Wenn ihr aber dennoch die verrückten Aktionen miterleben wollt, die so nur ohne Elternaufsicht möglich sind, müsst ihr dieses Buchunbedingt in eure persönliche Liste aufnehmen!

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