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Boys don't cry

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Für den 17-jährigen Dante läuft alles perfekt: Er ist glücklich in seine Freundin verliebt, hat die Schule mit Bestnoten abgeschlossen und freut sich auf sein Studium. Doch dann taucht plötzlich seine Ex-Freundin Melanie auf und stellt Dante die einjährige Emma vor – seine Tochter! Bevor der Schüler reagieren kann, lässt Melanie Emma bei ihrem Vater zurück und macht sich aus dem Staub. Dante ist völlig überfordert, besonders als sein eigener Vater ihn dazu auffordert, die Verantwortung für seine Tochter zu übernehmen. Noch vor wenigen Tagen war seine größte Sorge das Ergebnis seiner Abschlussprüfung, jetzt muss er sich mit vollen Windeln und schlaflosen Nächten herumschlagen. Doch entgegen seiner Befürchtung, zu versagen, wächst er über sich hinaus und tut alles, um seiner kleinen Tochter ein guter Vater zu sein, was ihm letztendlich auch gelingt.
 

Bekannte Geschichte andersrum erzählt

Es war sehr witzig, die übliche Geschichte einmal andersrum zu erleben: Nicht der Vater lässt Mutter und Kind sitzen, sondern die Mutter lässt beide zurück. Im Lauf des Buches wird jedoch klar, dass Emma ein Glücksfall für Dante, seinen Bruder und seinen Vater ist, die sich nach dem Tod von Dantes Mutter auseinander gelebt haben. Sie schließen das kleine Kind schnell ins Herz und kümmern sich gemeinsam um Emma, was sie einander wieder näher bringt. Auch Dante selbst macht eine große Entwicklung durch. Während er sich wie ein pubertierender Teenager zu Beginn gemeinsam mit seinen Freunden unter anderem über seinen schwulen Bruder lustig macht, reift er zu einem verantwortungsbewussten Vater heran. Er merkt, dass seine sogenannten "Freunde" ihn im Stich lassen und er sich nur auf seine Familie verlassen kann.
 
 

Lest es!

Beim Lesen von "Boys don’t cry" (Boje) kann man gut mit Dante und seiner Familie mitfühlen. Genau wie bei einem richtigen Kind wird es mit der kleinen Emma nie langweilig. Immer wieder stellt sie etwas Neues an. Doch auch die Entwicklung Dantes und der Familie ist spannend zu verfolgen. Das Buch von Autorin Malorie Blackman hat mir sogar so gut gefallen, dass ich nicht schlafen konnte, bis ich es zu Ende gelesen hatte – und das sagt ja wohl alles über dieses Buch aus: Lest es, es ist toll!
 
 
                   
   

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