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Shades of Grey

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Wovon träumt jedes Mädchen, jede junge Frau? Genau, von einem blonden Prinzen, der auf seinem verdammten Gaul angaloppiert kommt, ihr den Himmel auf Erden schenkt und dann um ihre Hand anhält. Blödsinn, passiert nur im Märchen? Stimmt! Und bei Anastasia Steele und Christian Grey in "Shades of Grey – Gefährliche Liebe" von E. L. James (Goldmann Verlag, 603 Seiten, 12,99 Euro).
 
Und spätestens jetzt ist klar: Das Buch ist der letzte Mist. Keine erwachsene Frau will lesen, dass Ana allein beim Anblick von Spargel multiple Orgasmen bekommt. Die 21-jährige Hochschulabsolventin geht einem mit ihrem Lippengekaue, mangelndem Selbstbewusstsein und ihrer grenzenlosen Naivität gehörig auf die Nerven.
 
 

Kein Erotikhighlight

"Dieses Buch ist schärfer als Porno", wird die "Bild"-Zeitung auf dem Umschlag zitiert – sorry, da geht’s selbst bei "Liebesgrüße aus der Lederhose" mehr zur Sache. Vom vermeintlichen BDSM-Erotikhighlight des Jahres, wie im ersten Band angedeutet, bleibt nichts nach. Der Sex-Wolf Grey ist lammfromm, und so passiert nicht viel Neues. Im Gegenteil, am Ende ist man froh, wenn die Autorin einen mit ihren gebetsmühlenartigen, sprachlich unerträglichen Wiederholungen verschont.
 
 

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