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Der Ghostwriter

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Der etwas düster aussehende Debütroman "Geisterzeilen" (Schwarzkopf) der Psychologiestudentin Janina Ebert aus dem Saarland erzählt gefühlvoll und detailreich aus dem Leben der 16-jährigen Helena, einer eher mittelmäßigen Schülerin. Zumindest, bis ihr etwas echt Verrücktes passiert. Sobald die Elftklässlerin sich neuerdings an ihre Hausaufgaben setzt, ergreift eine Art Geist Besitz von ihr und erledigt diese für sie. Helenas Hand rauscht dann nur so über das Papier und sichert ihr Bestnoten. Sie weiht ihre beste Freundin in ihr Geheimnis ein und beide beschließen, der Sache auf den Grund zu gehen.

 

Entscheidender Hinweis

Doch die Suche nach ihrem Ghostwriter verläuft nicht so leicht, wie die beiden es sich vorstellen. Dabei hat er ihnen unbeabsichtigt einen entscheidenden Hinweis gegeben: Bei einem Geschichtstest, den er für Helena geschrieben hat, hinterlässt er seinen Namen, was Helena vor ihrem Lehrer fast auffliegen lässt. Am Ende des Buches überschlagen sich die Ereignisse in Helenas Leben. Der Leser bekommt den Eindruck, dass das Buch nicht länger als 300 Seiten sein durfte und alles noch in die Geschichte hineingequetscht wird. Etwas unglücklich ist die Wahl der Überschriften der Kapitel – sie verraten einfach schon zu viel über das bevorstehende Kapitel und nehmen der Geschichte die Spannung.

 

              

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