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Leider langatmig

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Nalia lebt in Los Angeles auf großem Fuß. Sie fährt die coolsten Autos und wohnt in einer riesigen Villa. Die 18-Jährige würde dem Luxus jedoch gerne entfliehen. Denn Nalia ist eine Dschinn. Sie wird auf der Erde von ihrem geheimnisvollen Meister Malek gefangen gehalten. Bis eines Tages der Rebellenführer Raif aus ihrer Heimat auftaucht und ihr anbietet, ihre Ketten zu lösen. Kann sie ihm vertrauen? Und welchen Preis wird er dafür verlangen? 

Unausgereiftes Potenzial

Zuerst einmal: Hut ab. Heather Demetrios hat sich in ihrem Auftakt der Reihe "Nalia, Tochter der Elemente: Der Jadedolch" (dtv) eine kleine Welt aus 1001 Nacht erschaffen. Die Hierarchie der Dschinn (ein uraltes Frauengeschlecht herrscht hier), die Greifenreiter und das ganze Land Ardjinna sind faszinierend und man möchte mehr davon erfahren. Doch leider verliert sich Demetrios im Mittelteil ein bisschen und die Story verliert massiv an Fahrt. Alles wird langatmig, und vorhersehbar

Außerdem wiederholt sich die Autorin das ein oder andere Mal, was nach einer Weile lästig ist. Das obligatorische Liebesdreieck darf natürlich hier auch nicht fehlen. Schließlich muss die Geschichte noch für zwei weitere Bücher, Minimum, ausreichen. Nalia ist zwar zu Anfang stark und selbstbewusst wird aber im Laufe des Buches immer defensiver und vor allem: nervig. Alles in allem war "Tochter der Elemente" ein Buch mit unausgereiftem Potenzial, was sehr schade ist. Daher bin ich mir nicht sicher, ob ich weitere Teile lesen werde. Wer orientalisch angehauchte Geschichten mag, sollte sich aber am besten selbst ein Bild machen. 

 

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