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Der wilde Künstler

Übersicht

In der Gegend von Arles und Auvers-sur-Oise, wohin sich Vincent van Gogh (Willem Dafoe) zurückgezogen hat, um dem Druck des Lebens in Paris zu entkommen, wird er von den einen freundlich und von den anderen brutal behandelt. Die Inhaberin des örtlichen Restaurants hat Mitleid mit ihm und schenkt ihm ein Notizbuch für seine Zeichnungen. Andere haben Angst vor seinen dunklen und unberechenbaren Stimmungsschwankungen. Auch sein enger Freund und Künstler Paul Gauguin findet ihn zu erdrückend und verlässt ihn. Allein sein Bruder und Kunsthändler Theo unterstützt ihn unerschütterlich, auch wenn es ihm nicht gelingt, auch nur eines von Vincents Werken zu verkaufen.

Filmkritik

Der Film "Van Gogh – An der Schwelle zur Ewigkeit" (Universum Film) von Julian Schnabel ist kein typisch biographischer Film. Zwar zeigt er grob das letzte Lebensjahr des "verkannten" Künstlers, die Fakten sind aber nicht das Besondere an dem Film. Vielmehr ist es die Bildsprache, die fesselt und fasziniert. Ständig vermeint man, den Schaffensprozess nachzuvollziehen, sieht Filmbilder und -sequenzen, die man von Van Goghs Bildern kennt. Er zeigt den letztlich unerklärlichen Schaffensrausch des Künstlers. Fiebrig, oft verschwommen, mit unsteter Handkamera bekommt man so (vielleicht) eine Idee, wie die einzigartige Bildsprache van Goghs zustande gekommen sein könnte. Eine Biografie des Sehens und eine Annäherung an einen wirklich großen Künstler, unkonventionell und fernab des Mainstream. Wer sich darauf einlässt, wird reich belohnt.

 

 

 

 

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