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Die fremde Seite der Liebe 

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Es ist der größte Deal ihres Lebens: Architektin Alejandra (Veronica Sanchez) hat gerade einen Wolkenkratzer für 311 Millionen Euro verkauft. Ein Erfolg, den sie mit ihrer Geschäftspartnerin Katia ordentlich feiert. Doch schon am nächsten Morgen folgt die böse Überraschung. Die junge Frau wird von der Polizei aus dem Bett geklingelt. Ehemann Oscar wurde an einem Bootssteg in seinem Wagen tot aufgefunden. 
Für Alejandra bricht eine Welt zusammen. Angeblich soll der lebenslustige Finanzexperte Selbstmord verübt haben. Dabei hat er Alejandra am Vorabend noch gefragt, ob sie gemeinsam ein Kind haben möchten. Als die Witwe auf weitere Ungereimtheiten stößt und über Oscars Handy herausfindet, dass er eine Affäre hatte, beginnt sie nachzuforschen.

Doppelleben

Mit der rasanten Bankräuber-Serie „Haus des Geldes“ haben die spanischen Drehbuchautoren Alex Pina und Esther Marte­nez Lobato 2017 einen Überraschungshit gelandet. In der Dramaserie „The Pier“, deren zwei Staffeln derzeit in der ARD-Mediathek abrufbar sind, lässt es das Duo hingegen ruhiger angehen – trotz spannendem, direktem Einstieg. Fans von „Haus des Geldes“ dürfen sich übrigens über ein Wiedersehen mit Schauspieler Alvaro Morte freuen, der in der Einbrecher-Story das Bandenoberhaupt, genannt „Professor“, spielte und hier nun als untreuer Ehemann Oscar zu sehen ist. 

Dessen Doppelleben wird in goldgetränkten Rückblenden aufgerollt. In den Reisfeldern von Albufera lernte er demnach vor acht Jahren Veronica (Irene Arcos) kennen, die einen unkonventionellen (Liebes-)Lebensstil pflegt. Die attraktive Aussteigerin und der romantische Ort übten auf Oscar damals eine ebenso starke Anziehung aus wie nun auf Alejandra. Angereist aus der Hafenmetropole Valencia, versucht sie zu ergründen, wer ihr Mann eigentlich war. Dazu erschleicht sie sich inkognito Veronicas Vertrauen.
 

Langatmig

Nicht immer ist Alejandras sprunghaftes Verhalten nachvollziehbar. Auch ist die Serie, ein Mix aus Krimi und Romanze, zu langatmig. Die Frage, warum und wie Oscar starb, rückt über weite Strecken in den Hintergrund – zugunsten der zwischenmenschlichen Konflikte, die mitunter gefühlsduselig geraten sind. Oder wie Alejandras Mutter anmerkt: „Das klingt wie eine Fernsehschnulze.“ In seinen besten Momenten aber stellt „The Pier“ herkömmliche Beziehungsmodelle infrage und reflektiert anregend über individuelle Freiheit. 

Die zweite Staffel von ,,The Pier'' hat 16 Folgen, je 45 Minuten. Sie ist ab 12 Jahren freigegeben und bis zum 22.Juli in der ARD-Mediathek abrufbar. 

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