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Rastas, Punks und das röhrende Sax

Übersicht
Pangea bedeutet gesamte Erde, und das trifft im Fall der sechs Musiker aus dem Heilbronner Raum den Nagel auf den Kopf. Pangea ist eine Ska-Band, die Elemente von Punk, Reggae, Rock' n' Roll und Beat in ihre Musik webt. Im Club Mobilat, präsentiert von der Turbojugend, lassen Saxophonist Michael Gonsior, Ronja Baumann an der Trompete, Bassist Simon Kraemer, Gitarrist Johannes Kraemer, Pianist Roberto Ibsch und Schlagzeuger Robert Schäfer die Wände auf ihre groovige Art beben.



Ein versöhnlich stimmender Reggae-Einstieg, und wenn die Zuhörer weich wie Gummi vor der Bühne vibrieren, gibt's einen Wechsel in eine erfrischende Punkecke mit deutscher Botschaft. Niemals gleitet der Sound der 2007 gegründeten Combo ins Chaotische ab. Pangea bleibt seiner Richtung treu. Wohl wissend um die Wirkung ihrer Soli streuen alle sechs immer wieder welche ein. Saxophonist Michael Gonsior und Ronja Baumann an der Trompete als Duettpartner lassen sich manchen Dialog einfallen, und wenn alle mal kurz Pause machen müssen, gibt es ja noch Schlagzeuger Robert Schäfer, der dann zur Höchstform aufläuft

Entstehung

Die Band entstand aus einer Partylaune, erzählt der Saxophonist. Heute ist Pangea gern gesehener Gast auch auf Festivals in der Region wie dem Römersee-Festival. Stammgäste sind die sechs im Club Mobilat in Heilbronn. Sie schreiben ihre eigene Handschrift und verlassen sich dabei auf die Texte von Simon und Johannes Kraemer.
Die Musiker aus Obergriesheim, Weinsberg, Bad Wimpfen und Bad Rappenau kopieren nichts, greifen aber gelegentlich in die Schublade der Klassiker um, wie in der Zugabe, doch noch eine überraschende Drehung zu finden: Gonsior lässt am Sax ''One step Beyonce'' hören mit annähernd der Röhre, die einst das Original so berühmt gemacht hat.


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