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Rocken mit Leidenschaft

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Jonas Wickenhauser und Kai Jäger sind ein Duo wie Franz Beckenbauer und Paul McCartney. Gut, ein bisschen hinkt der Vergleich, denn Jonas ist kein Fußballer, sondern Musiker, aber ansonsten passt es schon. Jonas ist redegewandt, multitaskingfähig und damit der erste Ansprechpartner, wenn es um die Band Stadtaffen geht. Wie der Liverpooler Ex-Beatle McCartney ist Kai Jäger der kreative Kopf der Band, die seit gut eineinhalb Jahren die Partyszene in Deutschland und der Schweiz rockt.

"Wenn Kai ausfallen würde, wäre das eine Katastrophe", gibt Jonas zu. "Er ist dafür verantwortlich, dass wir unseren unverwechselbaren Sound entwickelt haben." 56 Lieder umfasst die Songliste der sieben Musiker. Neben Kai und Jonas, die schon zusammen in der Band Extasy gespielt haben, sind es Gitarrist Nikolas Kächele (Eppingen), Bassist Dominik Plieger (Mannheim) sowie die Frontmänner Marco Guadalupe (Bamberg) und Dario Goerz (Bitzfeld). Komplettiert wird das Septett von der Eppinger Sängerin Jenny Daniele.

 

Etwas Außergewöhnliches

Kai und Jonas haben sich damals viele Gedanken gemacht, wie ihre neue Band aussehen soll. "Wir waren viel unterwegs. Wir wollten etwas Außergewöhnliches machen, einfach was Neues nach Extasy. Daher war für uns auch klar, dass wir ein professionelles Management brauchen." Nachdem diese Grundsätze geklärt waren, ging es ans Eingemachte. "Wir haben ein Konzept erarbeitet und uns dann daran gemacht, die Band zusammenzustellen."

Seit Dezember 2010 steht die Formation, deren Steckenpferd die aktuellen Diskocharts sind. "Früher habe ich eine CD gehört; heute läuft bei mir das Radio, damit ich immer auf dem Laufenden bin", berichtet Jonas. Vorwiegend bayrischem Publikum machen die Sieben ihre Aufwartung, doch gerne würden sie auch öfter mal in der Gegend spielen.

Einen Anfang haben sie voriges Jahr gemacht, als sie den Sulzfelder Faschingsrock aus dem Dornröschenschlaf weckten. Auf eine Wiederholung an Kerwe dürfen sich die Fans heute schon freuen. "Wir haben etwa 40 Auftritte im Jahr", erzählt Jonas. Davon leben können die Sieben nicht. "Um es wirklich zur Hauptbeschäftigung zu machen, müssten wir doppelt so viele Auftritte absolvieren." Eine Entscheidung, die gut überlegt sein will. "Uns macht das Ganze sehr viel Spaß, wir sind mit Liebe und Leidenschaft dabei", verdeutlicht Jonas.

 

Stressiger Bühnenjob

"Man muss sich aber auch klarmachen, dass Beziehungen, Freunde und Familie doch vernachlässigt werden", weiß Jenny. "Ich kann keine Rücksicht darauf nehmen, ob gerade eine Familienfeier ansteht. Wenn wir einen Auftritt haben, dann haben wir einen Auftritt." Wir danach gefeiert? Bei dieser Frage winkt Jenny ab. "Ich denke, ich habe den stressigsten Job, denn ich wechsle meine Bühnenoutfits mehrmals komplett. Allein zwölfmal die Schuhe – und das macht nach stundenlangem Stehen wirklich keinen Spaß mehr."

Da geht es bei den wöchentlichen Proben wesentlich entspannter zu. Jonas: "Eigentlich sollten wir öfters üben, aber inzwischen sind wir so eingespielt, dass eine Probe in der Woche reicht, zumal jeder von uns auch zuhause alleine übt."

  

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