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Revolution heißt jetzt Skyfall

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Es ist mal wieder soweit. Freitagabend steht vor der Tür, und im Hohenlohekreis stellt sich die Frage: Wo geht etwas? Die folgende Antwort auf diese Frage ist gar nicht selten: im Herimouthsaal in Hermuthausen, dem Teilort von Ingelfingen. Bereits seit 1970 finden hier im Zeitraum von September bis Mai Tanzveranstaltungen statt. Betrieben wird der Saal seit jeher von der Familie Dietz. Am Wochenende traf sich dort wieder das Feiervolk der Region. 
 

Neuer Name für die junge Gruppe

Es ist die Cover-Band Skyfall, die auf ihrer Revolution-Tour im Ingelfinger Stadtteil Hermuthausen Halt macht. Die siebenköpfige Band ist zusammengewürfelt aus Mitgliedern verschiedener anderer Gruppen. Daniel und Jens, die beiden Gitarristen, sind schon seit zwölf Jahren dabei, während Bassist Hasan, Sängerin Hanna und Sänger Bon erst seit November mitmischen. Auch dabei sind Keyboarder Michael, liebevoll Michel genannt, und Schlagzeuger Philipp, der im Scherz schon auch mal als Groupie-Beauftragter bezeichnet wird.
 
Infolge der neuen Besetzung im Winter vergangenen Jahres gab es auch eine Umbenennung der Gruppe. Kannte das Hohenloher Partyvolk die Gruppe noch als Revolution, treten sie nun unter dem Namen Skyfall auf die Bühne. Ziel war es, eine junge sowie dynamische Musikgruppe zu gründen, die laut Bandleader Daniel "up to date" sein sollte. Die Revolution-Tour ist die erste der Band seit der Neubesetzung. Insgesamt 60 Konzerte wird die Gruppe im Jahr spielen. Dabei kommen sie von Rosenheim bis nach Kempten weit herum. Bislang haben sie 20 Konzerte hinter sich und sind mit sich ganz zufrieden.
 

Voller Terminkalender

"Wir starten im Moment richtig durch", erzählt Hasan. Außerdem berichtet er, dass die Band sich sehr gut entwickle und bereits einen vollen Terminkalender hätte. Doch das reicht den Musikern nicht. Mit ihrem Slogan "Oben ist nicht hoch genug!", machen sie klar, dass sie sich nicht auf ihren bisherigen Erfolgen ausruhen werden. 
 
Während dem Gespräch mit der Band wird schnell klar, dass es sich hierbei um eine lustige Truppe handelt. Alle gehen sehr freundschaftlich miteinander um. Hasan betont, dass sie alle mit sehr viel Herzblut bei der Sache seien. "Es stinkt nicht nach Arbeit", sagt er.
 

Vom Hobby zum Beruf

Inzwischen leben die Bandmitglieder von ihrer Musik. Obwohl nun Hobby und Beruf zu einem verschmolzen ist, haben sie den Spaß nicht verloren. Bei ihren Auftritten sprühen sie nur so vor Energie. Mit beeindruckenden Lichteffekten und einem dynamischen Rock Song zu Beginn, reißen sie das Publikum aus der Lethargie. Anfangs sind die Zuhörer eher zurückhaltend, aber Skyfall schafft es nach und nach, die Menge in Bewegung zu bringen.
 
Dabei setzen sie auf das Überraschungsmoment und darauf, das Publikum einzubinden. Hin und wieder gibt es auch eine kleine Comedy-Einlage. Mit ausgefallenen Kostümen und einer kleinen Feuershow des Schlagzeugers, schaffen sie es, dass anfängliche Hemmungen abfallen. Nach der ersten Hälfte des Konzerts ist es dann geschafft. Die Bemühungen machen sich bezahlt, und das Publikum feiert ausgelassen zum breit gefächerten Repertoire der Band.
 

Alles wird gecovert

Von aktueller Popmusik bis hin zu Klassikern der 80er Jahre wird alles gecovert. Nicht mal die Schlagersparte wird dabei vernachlässigt. Zwar hatten sich die Band und auch der Veranstalter Volker Dietz mehr Publikum erhofft, doch für alle die da waren, war es dennoch ein gelungener Abend.
 
In dieser Saison wird der Herimouthsaal in Hermuthausen nur noch einmal fürs Publikum öffnen. Am 17. Mai ist dann die letzte Party unter dem Motto: "Das Beste zum Schluss."
                                                                                        

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