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Circle Of Silence mit neuem Album

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Am 29. Mai ist es soweit: Die Metalband Circle Of Silence präsentiert ihr neues Album "The Rise Of Resistance" live im Neckarsulmer Gleis 3. Besucher dürfen sich auf kernigen Powermetal amerikanischer Prägung freuen. Unser Redakteur Alexander Rülke hat sich vorab mit dem Quintett in dessen Proberaum in Leingarten getroffen, um alles über die neue Scheibe zu erfahren.
 

Jeden Monat erscheinen Hunderte CDs im Metalbereich – warum sollte man sich ausgerechnet die neue von Circle Of Silence zulegen?
 
Björn Boehm: Wir bieten den Fans ein gutes Package: Ein tolles Albumcover, eine druckvolle Produktion, griffige Melodien und jede Menge Abwechslung bei den Liedern. Es gibt wenige Bands in Deutschland, die härteren Powermetal auf diese Art spielen. Dennoch bolzen wir nicht zwölf Songs lang durch, sondern variieren stark bei Rhythmik und Refrains.
 

Ihr seid relativ spät dran mit dem Album, oder?
 
Boehm: Ja, die Produktion hat sich krankheitsbedingt etwas in die Länge gezogen, darum mussten wir den Abgabetermin zwei Mal verschieben. Doch jetzt ist die CD fertig, und wir alle sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis.
 

Wie entstehen Eure Songs?
 
Christian Sommerfeld: Björn schreibt die Texte und ich den Großteil der Musik. Das machen wir zu Hause, dort nehmen wir auch unsere Ideen auf und verschicken sie dann an die restlichen Bandmitglieder. Die Feinabstimmung erfolgt dann mit allen zusammen beim Spielen im Proberaum. Boehm: Zu guter Letzt hat natürlich auch unser Produzent Vagelis Maranis ein Wörtchen mitzureden. Seinem Rat folgen wir fast immer, denn was er vorschlägt, ist logisch und hat Hand und Fuß. 


Musik zu machen ist sicher ein zeitintensives Hobby, oder?
 
Boehm: Wir treffen uns einmal pro Woche im Proberaum, vor Release-Partys oder Studio-Aufnahmen auch öfter. In den vergangenen Wochen gingen zudem zwei bis drei Stunden täglich drauf, um alle notwendigen Dinge für die neue Platte auf den Weg zu bringen. 


Ihr seid beim Abstatter Label Massacre Records unter Vertrag und kommt selbst alle aus dem Landkreis Heilbronn. War die räumliche Nähe ein ausschlaggebender Faktor?
 
Boehm: Es ist schon praktisch, wenn man über Mittag kurz zu seiner Plattenfirma fahren kann, um etwas abzusprechen. Das geht nicht, wenn die in Hamburg oder Ostdeutschland sitzt. Letztlich war es aber auch so, dass Massacre uns das beste Angebot gemacht hat. Außerdem passen wir musikalisch gut zum restlichen Programm.
 

War der Deal mit Massacre einer Eurer größten Erfolge seit der Bandgründung im Jahr 2006?
 
Sommerfeld: Auf jeden Fall. Das Label ist renommiert und macht einen guten Job. Boehm: Ein weiterer Erfolg ist auch, dass wir seit unserer Gründung keine Wechsel im Line-up hatten. Wir verstehen uns immer noch gut – das ist nicht bei allen Bands so.
 

Wo seht Ihr Circle Of Silence in fünf bis zehn Jahren?
 
Sommerfeld: Also in ein bis zwei Jahren sollten wir es schaffen, ein Management zu bekommen. Über den Zeitraum hinaus möchten wir uns als Liveband etablieren und vielleicht auch mal auf größeren Festivals wie Summer Breeze, Bang Your Head oder dem Rock Hard Open Air spielen. Boehm: Und eine Tour im Vorprogramm von Iced Earth wäre natürlich der Hammer.
 

Wer keine Möglichkeit hat, zur Release-Party am 29. Mai zu kommen – wo kann man Euch dieses Jahr in der Region noch live sehen?
 
Niklas Keim: Wir spielen am 6. Juli beim Sunstorm Open Air in Nordheim und im November beim Blast Of Eternity-Festival im Neckarsulmer Gleis 3. 
                                     

Die Bandmitglieder

Circle Of Silence bestehen aus Bassist Björn Boehm (30, Neckarsulm, Software-Entwickler), Gitarrist Christian Sommerfeld (27, Kirchardt-Berwangen, Software-Entwickler), Sänger Niklas Keim (30, Neckarsulm, Kfz-Mechatroniker), Gitarrist Tobias Pfahl (29, Leingarten, Software-Entwickler) und Schlagzeuger Peter Suppinger (32, Neckarsulm-Obereisesheim, Versuchs-Ingenieur). "The Rise Of Resistance" ist das zweite Album bei Massacre Records, 2011 hat man dort bereits "The Blackened Halo" veröffentlicht. Die neue CD enthält zwölf riffbetonte, melodische Songs, in denen gekonnt Hymnenhaftigkeit und Thrash-Elemente vereint werden. Eingespielt wurde das Album bei Vagelis Maranis in den Maranis Studios Backnang. Wer auf Mystic Prophecy, Brainstorm oder Iced Earth steht, sollte auch C.O.S. mögen.

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