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Am Ende haben sich wieder alle lieb

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Abwechslung wird groß geschrieben bei Strangelet. Das Quintett aus dem Raum Heilbronn macht druckvollen Heavy Rock, scheut aber vor Balladen und bluesigen Elementen nicht zurück. "Wer AC/DC, Deep Purple oder Guns’n’Roses mag, dürfte auch mit unserem Sound warm werden", sagt Sänger Stefan Zörner. "Auch Leute, die auf härtere Sachen stehen, finden unsere Lieder gut."

Elf Tracks hat die Band im vergangenen Jahr im Bretzfelder SCB Music Studio eingespielt, seit Dezember ist das Album "First Bite" auf dem Markt. Im stationären Handel kann man das gute Stück jedoch nicht kaufen, denn die Band hat die Scheibe nicht nur selbst produziert, sondern übernimmt auch den Vertrieb in Eigenregie. Für zwölf Euro inklusive Versand kann die CD im Internet bestellt werden. Neben Frontmann Zörner, der früher bei den überregional bekannten Lanfear aktiv war und mit seinen 42 Jahren glatt als alter Hase durchgeht, setzt sich die Band aus Tobias Eurich (Gitarre), Jonas Kümmerle (Piano), Finn Janetzky (Bass) und Jessica Stuart (Schlagzeug) zusammen. Eine unglaublich junge Truppe, denn von diesen Vier ist keiner älter als 22. Trotzdem klingen die Lieder der Combo ausgereift.

 

Herzblut


Was sicher auch daran liegt, dass an den Songideen lange und ausgiebig gefeilt wird. "Beim Proben schmeißen wir vieles immer wieder über den Haufen", betont Jonas Kümmerle. "So lange, bis alle Mitglieder wirklich zufrieden sind."

Zwangsläufig bleiben da interne Streitereien nicht aus, schließlich stecke in der Musik sehr viel Herzblut, so Kümmerle. "Doch am Ende haben wir uns dann wieder alle lieb, das ist in einer Band eben fast so wie in einer Beziehung." Mit bis zu 30 Auftritten pro Jahr gehört Strangelet zu den aktiven Kapellen in der Region. "In den vergangenen beiden Jahren haben wir sehr viel live gespielt", sagt Tobias Eurich. Im Stuttgarter LKA ebenso wie im Sinsheimer Music Pup Express, in der Rockfabrik Bad Friedrichshall oder im Heilbronner Red River. Vom wenig erfreulichen Auftritt vor 20 desinteressierten Leuten bis zur knallvollen Hammer-Party, bei der der Schweiß von der Decke getropft ist, sei alles dabei gewesen.

 

Leidenschaft


Am Samstag, 21. Februar, spielt Strangelet in der Live Factory in Adelsheim, zudem sind weitere Shows im Unterland anvisiert – unter anderem im Mai in der Bad Rappenauer Reithalle und im Juli beim populären Viel und Draußen-Festival in der Heilbronner Schützenstraße. "Darauf freuen wir uns ganz besonders", betont Jessica Stuart. Bei so viel Engagement für die Musik bleibt den Bandmitgliedern neben Studium und Arbeit kaum Zeit für andere Hobbys. "Irgendwie hat alles in meinem Leben mit Musik zu tun", erklärt Stefan Zörner.

"Es ist toll, dass man diese Leidenschaft in einer Band ausleben kann." Darum sei es nicht schlimm, dass andere Dinge zu kurz kommen. "Uns allen macht es einfach riesigen Spaß. Sicher ist die Band mittlerweile ein Full-Time-Job. Aber einer mit viel positivem Stress."

Wo soll es mit Strangelet in naher Zukunft hingehen? Stefan Zörner: "Wir lassen es locker laufen und gehen nicht verbissen an die Sache ran. Von der Musik leben zu können, ist heute fast unmöglich. Darum stecken wir uns andere Ziele. Irgendwann mal auf einem großen Festival zu spielen, das wäre klasse."

 

Proberaum gesucht/Verlosung 


Strangelet sucht einen Proberaum. Kontakt: Telefon 0151 23476207 oder www.strangelet-band.de. Zudem verlosen wir fünf Bandshirts (Größe L). Wer gewinnen will, schickt bis 21. Februar eine E-Mail mit seiner Adresse und dem Stichwort "Strangelet". 


 

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