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Tets rocken seit 25 Jahren die Bühne

Übersicht
Ob Partys im Raum Hall, Hohenlohe oder Heilbronn – die Tets rocken landauf, landab die Bühne. Sie bringen die Narren auf dem Steinbacher Fasching ebenso zum Jubeln wie die Weinkenner auf dem Heuholzer Weinfest. Ihr Erfolgsrezept sieht dabei ganz einfach aus: Sie spielen seit 25 Jahren für alle Generationen. Der Griff in Opas Schlagerkiste gehört ebenso dazu wie brandaktuelle Charthits oder feinster Rock und Reggae.

 

Tersignis


Hinter den Tets stecken Tobias, Enzo und Timo Tersigni aus Untermünkheim-Übrigshausen. Der Bandname setzt sich aus ihren Anfangsbuchstaben zusammen. Schon früh entdeckte Enzo Tersigni, dass seine zwei Söhne musikalisch begabt sind. Als er seinem Opa zum Geburtstag mit der Quetsche ein Ständchen spielte, machte Tobias auf sich aufmerksam. "Baba, I au will." Tersigni besorgte seinem kleinen Sprössling eine kleine Quetsche, auf der er "herumklimpern" konnte. Doch auch der drei Jahre jüngere Bruder Timo wollte spielen. 

"Es zeigte sich schnell, dass die Kinder sehr begabt sind", erzählt der Bandgründer. "Sie hörten Lieder und spielten sie nach." Dann kam der Zufall zur Hilfe. "Wir fuhren sonntags spazieren und kehrten in einem Besen in Langenbeutingen ein", erinnert sich Tersigni. Ältere Leute hätten gesungen. "Ich sagte, ich hole mal die Quetschen rein." Die drei Übrigshausener spielten mit – und erhielten ihr erstes Engagement. Sie wurden für das Marktplatzfest in Friedrichshall-Kochendorf gebucht. 

Tobias gab sich mit der Quetsche nicht mehr zufrieden. "Ich kaufte ihm eine Heimorgel Hohner P 98", sagt Enzo Tersigni. Binnen ein paar Wochen konnte der Junior alle Titel. Doch auch Timos Ehrgeiz war geweckt. Er wollte ein Schlagzeug. Tersigni besorgte ihm Bongos. "Das kannst du selber spielen", meinte Timo beleidigt. So investierte der Papa nochmals. Im Musikladen verschwand der kleine Steppke hinter dem Schlagzeug. Doch der Verkäufer wusste, was zu tun ist und stellte den Sitz passend für das Kind ein. Timo nahm Platz, trommelte und meinte: "Papa, das geht."

"Bald stellte sich der Erfolg ein. Wir wurden für viele Hochzeiten, Geburtstage und Straßenfeste gebucht“, erinnert sich Tersigni. 2001 wurde die Band vergrößert. Jörg Eichele kam als Gitarrist dazu, vier Jahre später die Sängerin Hanne Rickert. Nun wurden die Tets für große Feste in der Region gebucht. Die Zahl der Fans nahm rapide zu. 

 

Spaß


Bis heute sind die drei Tersignis mit Herzblut dabei. "Es macht einfach Spaß. Zum einen das Spielen vor Publikum, zum anderen das Hobby leben", sagt Tobias Tersigni. "Wenn man mal zwei bis drei Wochen keinen Auftritt hat, dann geht es einem nicht gut", weiß Timo und Tobias fügt hinzu: "Vor allem, wenn man am Samstag statt aufzutreten ,Wetten, dass…’ gucken musste." Enzo Tersignis Frau Carmen begleitet ihre Männer stets. Sie ist der Fels in der Brandung. Für ihr Jubiläumskonzert am 28. März haben sich die Musiker etwas ganz Besonderes einfallen lassen: "An diesem Abend wird der eine oder andere bekannte regionale Musiker dabei sein", verspricht Enzo Tersigni. Und noch eine Überraschung wartet: Der Entertainer will sich zurückziehen. Ob er das Mikrofon jedoch ganz weglegen kann, daran werden nicht nur seine engen Freunde zweifeln…



 

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