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Cris Cosmo im Interview

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Cris Cosmo steht für Sommer, Liebe und einen Hauch Revolution. Seit zehn Jahren mischt der in Eppingen und Frankfurt lebende Musiker deutsche Texte mit handgemachtem Pop, Latino-Reggae-Einflüssen und clubbigen Livebeats. Seinen Künstlernamen bekam Cris, als der gebürtige Brettener mit Straßenmusik in der Welt unterwegs war. In Südamerika nahmen die Leute dem sprachbegabten Chico mit der Gitarre seine deutschen Wurzeln nicht ab. Und nannten ihn einfach "Cris Cosmo" – den Weltbürger-Cris. Im Interview spricht der 37-jährige Singer-Songwriter über die Songs auf seinem neuen Album "Alles Blau"
 

Seit gestern ist Ihr viertes Album auf dem Markt. Sind Sie stolz?


Cris Cosmo: Die CD ist nicht zuletzt durch die Unterstützung vieler, vieler Menschen entstanden, die immer an uns geglaubt haben. Bis zur letzten Minute war es spannend, ob wir die 10 000 Euro über das Crowdfunding organisiert bekommen. 


Einige Songs kommen einem bekannt vor. "Du berührst etwas in mir" habt Ihr bereits vergangenes Jahr bei Haigern Live in Talheim gespielt, oder?

Cosmo: Das ist ganz typisch für uns. Es gibt ja Künstler, die verschanzen sich im Studio und produzieren dann im Geheimen. Wenn wir das so machen würden, käme wohl echt Quatsch dabei raus. Wir müssen unsere Lieder live auschecken und schauen, wie sie wirken. Wir haben sogar eine Work-in-progress-Dropbox, mit Textschnipseln und Arrangements. Hier sind Freunde und Kollegen eingeladen, reinzuhören und ihren Senf abzugeben.


Ein Song heißt "Yolo", das Jugendwort 2012. Sind Sie mit 37 Jahren nicht zu alt dafür?

Cosmo: Sie haben natürlich absolut Recht. Der Song war ein Vorschlag aus dem Publikum. Mir sagte Yolo – you only live once – gar nichts. Obwohl es ja ein absolutes Cris-Cosmo-Credo ist. Ich habe den Song dann geschrieben und wir feiern ihn total, auch wenn er polarisiert.


Warum?

Cosmo: Die Leute, die bei uns aufs Konzert kommen, sind ja eigentlich nicht die coolen Teenager, für die Yolo längst out ist. Es geht uns auch nicht darum, hip zu sein oder ein Szenewort zu benutzen, sondern einfach Inhalte zu kommunizieren.


Welcher Song auf dem neuen Album liegt Ihnen am meisten am Herzen?

Cosmo: Am persönlichsten ist die letzte Nummer "Immer bei mir". Die geht an meine Freundin und meine Kids, weil ich extrem viel unterwegs bin und sie lange Zeit nicht sehe. Mit dem Lied möchte ich ihnen zeigen, dass ich sie aber trotzdem immer bei mir habe. Und alle Liebeslieder sind wichtig.


Ist das Album insgesamt ruhiger?

Cosmo: Wie Metallica haben auch wir Balladen. Eigentlich ist es bei all unseren Alben so, dass es am Anfang nach vorne geht und nach hinten raus dann ruhiger wird. Aber ich bin privat und als Musiker nach langer Sinnsuche jetzt auch angekommen und etwas ruhiger geworden. Ich habe jetzt seit Jahren eine feste Band, ein festes Business-Umfeld und eine feste Freundin, in die ich immer noch total verschossen bin.


Bei vier der insgesamt 13 Lieder haben Sie sich Unterstützung geholt. Wie kam das?

Cosmo: Ich spreche Künstler wie Mellow Mark direkt an. Es ist ja meine Platte und damit auch meine Initiative. Aber alle vier Künstler sind einfach sehr cool und es lag nahe, sich mit denen zu treffen.

 

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