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Aus dem Keller auf die große Bühne

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Ein paar eher zufällige Kontakte aus der Schulzeit haben sie vor vier Jahren zusammengeführt. In diesem Jahr rockte die Brackenheimer Coverband Private Five unter anderem den Samstagabend auf dem Blasenbergfest. "Wir hätten damals nicht gedacht, dass wir überhaupt so schnell aus dem Keller rauskommen", erinnert sich Sängerin Jaqueline Stock. Jetzt aber will die Gruppe mit ihrem zeitaufwendigen Hobby auch außerhalb des Zabergäus Fuß fassen.

Anfänge

Private Five bestehen aus Schlagzeuger Marcel Kurz (25), den beiden Sängern Daniel Reiner (24) und Jaqueline Stock (25), Maik Weber (25) an der Gitarre und Pascal Willrett (22) am Bass. "Daniel hat Marcel und mich zusammengebracht, und damit er nicht nur herumsitzt, dazu gesungen", erinnert sich Weber an die Anfänge.

Die anderen kamen hinzu, und so probten sie vor sich hin, bis Kurz’ Mutter Ende 2012 Geburtstag feierte und die Band kurzerhand anheuerte. Plötzlich wurde es ernst. Immerhin 24 Lieder hatte sie da schon parat, aus denen sie eine Setliste bastelte. "Wie es weitergeht, haben wir davon abhängig gemacht, wie unser Auftritt ankommt", erzählt Willrett. Und die Resonanz war viel besser als die Gruppe erwartet hatten.

Atemlos als Rocknummer

Über Kneipengigs und Auftritte als Vorband arbeitete sie danach an ihrem Ruf, bis sie selbst zum Hauptact eines Abends wurde. Im Repertoire haben die fünf vornehmlich Hardrock-, Rock- und Poptitel, aber auch ein paar Schlager. "Wir haben aus "Atemlos" aber eher eine Rocknummer gemacht, und das kommt an", betont der Bassist.

Rund 80 Lieder gehören zum Repertoire. Was letztlich gespielt wird, hängt vom Publikum und vom Veranstalter ab. "Beim Blasenbergfest muss man alles abdecken, bei der Rocknacht in Pfaffenhofen wird es nur Rock sein."

Erfolg motiviert

Jedes Bandmitglied darf Vorschläge für neue Titel machen, dann wird probiert, ob es passt und klappt. Vor allem wegen der Besetzung. Nur eine Gitarre, das ist für viele Stücke schwierig. Also werden die Titel manchmal etwas angepasst. Mindestens einmal wöchentlich wird geprobt, dazu kommen aber viele weitere Treffen, um Termine abzusprechen, Auftritte zu planen oder das Bühnenbild zu bauen.

In letzter Zeit sah man sich fast täglich. "Das klappt gut, obwohl wir fünf sonst echt sehr unterschiedlich sind", stellt Willrett fest. Jacqueline Stock freut sich über das Feedback der Leute: "Das gibt einem viel zurück, und ich mache endlich das, was ich schon immer machen wollte: Vor Leuten stehen und singen." Und natürlich motiviert auch der Erfolg. Der soll sich räumlich noch ausdehnen, auch wenn die Band eher keine berufliche Perspektive ist. "Als Cover ist das schwierig", weiß Weber. Und die eigenen Songs standen, zumindest bisher, noch hintenan.

 

 

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