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Mit dem Ticket nach Nirgendwo

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„Musik mache ich schon immer“, sagt Chris Reckwardt. Der 29-Jährige ist in Blaufelden-Billingsbach aufgewachsen, hat sein Abitur in Künzelsau gemacht und eine Ausbildung in Mulfingen absolviert. Heute studiert er in Ludwigsburg Soziale Arbeit und hat gerade die Single „Ticket nach Nirgendwo“ auf allen gängigen Streamingportalen veröffentlicht. 

Früher hat Reckwardt mit der Hobbyband „Billy Boys“ auf Dorffesten in der Region gespielt oder auf Hochzeiten gesungen. Solo hat er sich dem Deutschpop zugewendet und 2019 seine erste CD mit fünf Songs veröffentlicht. „Zum Release-Konzert kamen 300 Leute“, berichtet er. „Eigene Musik war immer mein Traum, ich fühle mich in der deutschen Sprache wohl“, sagt Reckwardt auch. Produziert wurde diese erste CD von Jonas Frank, der aus Rot am See stammt.

Zusammenarbeit

Hinter „Ticket nach Irgendwo“ steckt aber eine ganz andere Geschichte. Es handelt sich um eine Zusammenarbeit mit einem Songwriterteam um Benedikt Maile. Der war für die Fernsehsendung „Sing deinen Song“ ebenso schon tätig wie für Popkünstler wie Lotte und Max Giesinger („Auf das, was da noch kommt“) oder Yvonne Catterfeld („People get ready“) und viele andere. „Die haben bewusst Leute aus dem Raum Stuttgart und Ludwigsburg gesucht“, erzählt Reckwardt. Auf ihn sei man über Instagram gekommen. 

„Ich wollte am Anfang absagen.“ Schließlich habe er bislang nie im professionellen Kontext Musik gemacht. Dann hat er sich aber doch auf das Abenteuer eingelassen. „Wir haben einen Tag lang am Song geschrieben, dann war er quasi fertig“, sagt Reckwardt. „Die Leute waren super lieb, das hat Spaß gemacht.“ Nur der Plan, im Dezember ein Konzert zur Veröffentlichung der Single zu machen, ließ sich wegen der Corona-Pandemie leider nicht verwirklichen. „Alle Gigs sind ausgefallen, Songwriting ist das Einzige, was man im Moment machen kann“, sagt der Musiker.

Ziele

Zu hoch will sich Chris Reckwardt seine Ziele erst einmal nicht setzen. „Ich studiere ja noch nebenher“, meint er. Und trotzdem: „Ich habe noch mehr Songs in petto. Mein Traum wäre es, nächstes Jahr ein ganzes Album zu machen.“ Er bekräftigt: „Da habe ich richtig Bock drauf.“ 

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