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Lockerung des Tanzverbots

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Mit einem konkreten Vorschlag hat die Junge Union (JU) versucht, Schwung in die Debatte um das Tanzverbot in Baden-Württemberg zu bringen.

Man sollte das strenge Verbot "auf die wesentlichen Feiertage im Jahr" reduzieren, forderte JU-Landeschef Nikolas Löbel am Montag. Aus seiner Sicht seien das neun Tage.

Laut Feiertagsgesetz ist das öffentliche Tanzen im Land derzeit noch an doppelt so vielen "stillen Tagen" verboten. Die grün-rote Landesregierung hatte angekündigt, das Tanzverbot zu lockern. Es gebe Gespräche von Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) mit den Kirchen, hieß es, die demnach nicht grundsätzlich Nein sagen.

 

Reform


Der CDU-Nachwuchs schlägt vor, das Tanzen etwa an Pfingsten und am Ostermontag zuzulassen. Geschützt blieben Tage wie Allerheiligen, der Volkstrauertag und Karfreitag. "Uns ist eine zeitgemäße und nachhaltige Reform des Feiertagsgesetzes wichtig. Dazu gehört der Mut, das Tanzen an mehr Feiertagen im Jahr zu erlauben als zu verbieten", forderte Löbel.

Zur Abschaffung des Tanzverbots gibt es immer wieder Vorstöße. Zuletzt kamen Anregungen von den Grünen und den Jungen Liberalen.


 

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