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Eltern haften nicht automatisch

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Eltern können nicht immer für die Teilnahme ihrer volljährigen Kinder an illegalen Internet-Tauschbörsen belangt werden. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) gestern entschieden. Eltern müssten demnach ihre erwachsenen Kinder nicht generell über die Illegalität solcher Tauschbörsen aufklären. Das müsse erst geschehen, wenn es Anhaltspunkte dafür gebe, dass das Kind solche Tauschbörsen bereits in Anspruch nimmt oder nehmen werde. Damit scheiterten vier Plattenfirmen mit einer Klage. Sie forderten in dem Fall die Kosten für Abmahnungen wegen Verletzung ihrer Urheberrechte in Höhe von rund 3400 Euro ein. 2012 entschied das Gericht bereits, dass Eltern nicht haften, wenn sie ihren minderjährigen Kindern illegale Downloads zuvor verboten haben.
                       

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