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Apple zieht neue Software zurück

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Apple hat eine Aktualisierung seines iPhone-Betriebssystems iOS wegen Beschwerden von Nutzern schnell wieder zurückgezogen. Die Version iOS 8.0.1 sollte einige Fehlfunktionen der vergangene Woche veröffentlichten neuen System-Software beheben – sorgte dabei aber selbst für neue Probleme. So beklagten sich Nutzer, ihre Telefone hätten sich nicht mehr in Mobilfunk-Netze einwählen können und der Fingerabdruck-Sensor habe nicht mehr funktioniert. Apple veröffentlichte inzwischen eine Anleitung, wie betroffene Nutzer zur vorherigen Software-Version iOS 8 zurückkehren können. Für die nächsten Tage wurde ein neues Update angekündigt, das die alten und neuen Probleme beheben soll.

Bei iOS 8 gibt es unter anderem einen Fehler in dem Service Health Kit zur Auswertung von Gesundheits-Daten, der ein Zusammenspiel mit Fitness-Apps verhindert. Die Software-Pannen sind ein Wermutstropfen für den erfolgreich angelaufenen Start der beiden neuen Modelle iPhone 6 und iPhone 6 Plus: zehn Millionen Exemplare wurden am ersten Wochenende verkauft.
 

Verbiegen


Zugleich machen im Internet seit einigen Tagen Berichte die Runde, wonach sich das dünne Aluminium-Gehäuse der neuen iPhones leicht verbiegen könne. Es blieb allerdings zunächst unklar, wie real das Problem ist.

Der bisher nicht sonderlich bekannte Youtube-Kanal "Unbox Therapy" machte Dienstag mit einem Video auf sich aufmerksam: Lewis Hilsenteger zeigte, wie er ein iPhone 6 Plus mit bloßen Händen verbiegt. Das iPhone sei schon vor dem Kraftakt vor laufender Kamera leicht angebogen gewesen, räumte der "Unbox"-Macher zwar inzwischen ein. Doch im Internet tauchten weitere Fotos von den bis zu 1000 Euro teuren Telefonen auf, die angeblich in Hosentaschen verbogen wurden. Apple schweigt bisher zu dem Thema. Immerhin funktionierte das Display des verbogenen iPhones im Video weiterhin. 

Dem Videoblogger Hilsenteger dürfte der Clip einiges eingebracht haben: Mit über 20 Millionen Klicks könnte er um die 100 000 Dollar an Werbeeinnahmen eingenommen haben. Während sich die Geschichte weltweit durch die klassischen Medien zieht, macht ihn das immer reicher. Auch Apples Erzrivale Samsung versucht von dem Thema zu profitieren: In einem Tweet betonte das Unternehmen, seine Smartphones hätten extra und nicht durch Zufall gekrümmte Bildschirme.


 

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