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Bahn will eine Woche lang streiken

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Bahnreisende müssen sich von Dienstag an auf den bisher längsten Streik der Lokführer im Tarifkonflikt bei der Bahn einstellen. Der Ausstand soll im Personenverkehr sechs Tage dauern, teilte die Gewerkschaft GDL gestern mit. Er soll am 5. Mai um zwei Uhr morgens starten und erst am 10. Mai um neun Uhr enden. Im Güterverkehr soll bereits ab Montag, den 4. Mai, um 15 Uhr gestreikt werden. Es wäre der achte Streik in dem Tarifkonflikt.

 

Beeinträchtigungen


"Erneut zwingt die Deutsche Bahn die eigenen Lokomotivführer, Lokrangierführer und Zugbegleiter zum Arbeitskampf", erklärte die GDL. Die Deutsche Bahn bezeichnet den Streik gestern als "maßlos und unangemessen". Er werde zu schweren Beeinträchtigungen im Zugverkehr führen. "Damit schadet die GDL nicht nur massiv den Bahnkunden, der DB und ihren Mitarbeitern, sondern auch der deutschen Wirtschaft und der Sozialpartnerschaft", erklärte die DB. 

Die Gewerkschaft hatte am Donnerstag das neue Tarifangebot des Unternehmens zurückgewiesen. Die Bahn hatte angeboten, die Löhne sollten vom 1. Juli an in zwei Stufen um insgesamt 4,7 Prozent steigen. Dazu komme eine Einmalzahlung von insgesamt 1000 Euro bis zum 30. Juni.



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