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Neue 20-Euro-Scheine

Neuer Zwanziger gilt als sicher

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Seit gestern werden die neuen 20-Euro-Scheine am Geldautomaten ausgegeben. Sie gelten als sicherer denn je. Darauf weist der Bundesverband deutscher Banken hin. Derzeit befinden sich rund 3,3 Milliarden alte 20-Euro-Scheine im Umlauf. Nach und nach kommen die runderneuerten Noten unters Volk – an Geldautomaten, Bankschaltern und Ladenkassen. Verbraucher bekommen allerdings nicht in jedem Fall sofort neue Zwanziger, wenn sie Geld abheben oder beim Einkaufen Wechselgeld bekommen. Denn die alten bleiben gültig und werden sukzessive aus dem Verkehr gezogen, etwa wenn sie stark verschmutzt oder beschädigt sind.
Der alte 20-Euro-Schein gilt als einer der am meisten gefälschten Geldscheine. Verbraucher sollten deshalb genau hinsehen – auf Hologramme, Wasserzeichen und Glanzstreifen achten – damit sie kein Falschgeld erhalten. Wer unsicher ist, kann die Annahme einer Banknote verweigern. Verbraucher, die befürchten, dass sich ein gefälschter Schein in ihrem Geldbeutel befindet, können bei ihrer Hausbank nachfragen. Das Bundeskriminalamt informiert, was Verbraucher machen sollten, wenn sich der Verdacht auf Falschgeld bestätigt.

Was kann man tun, wenn man Falschgeld erhalten hat?
Am besten rufen Betroffene die Polizei oder gehen direkt zur nächsten Polizeidienststelle. Dort können sie Hinweise abgeben. Diese können dabei helfen, den Fälschern auf die Spur zu kommen: Betroffene sollten sich deshalb das Gesicht der Person merken, von der sie den gefälschten Schein erhalten haben. Zusätzlich sollten sie, wenn vorhanden, das Kfz-Kennzeichen der Person notieren. Fingerabdrücke sind wichtige Spuren. Um sie auf dem gefälschten Schein zu sichern, sollten Betroffene die "Blüte" in einen Briefumschlag stecken.

Bekommt man einen gefälschten Schein ersetzt?
Nein, dafür gibt es keine Entschädigung oder einen Ersatz. Deshalb sollten Verbraucher den Schein genau prüfen, bevor sie ihn annehmen.

Kann Falschgeld auch von Geldautomaten ausgegeben werden?
Grundsätzlich nicht. Denn die Geldautomaten werden nur mit von der Bundesbank geprüften Banknoten befüllt sowie mit Scheinen, die von bundesbankzertifizierten Maschinen geprüft wurden. Dazu haben sich die Kreditinstitute und Geldbearbeitungsunternehmen verpflichtet. Wird die Regelung eingehalten, kann also kein Falschgeld in die Geldausgabeautomaten gelangen. Für Automaten, bei denen Kunden Geld ein- oder auszahlen können, gilt: Sie verfügen über eine Prüftechnik, die von der Bundesbank zertifiziert ist. Diese verhindert, dass Falschgeld ausgegeben wird.

Was sind Sicherheitsmerkmale?
Im Hologramm des Scheins auf der Vorderseite rechts ist ein Porträt-Fenster enthalten. Hält man die Banknote gegen das Licht, wird das Fenster durchsichtig, und es erscheint ein Porträt der Gestalt Europa. Ansonsten ist dort der Nennwert "20" zu sehen. Die als glänzende Zahl aufgedruckte "20" auf der Vorderseite ändert die Farbe je nach Blickwinkel von Smaragdgrün zu Tiefblau. Das Kürzel für die Europäische Zentralbank (EZB) ist in neun Sprachen aufgedruckt. Zudem steht es auf der Vorderseite nicht mehr oben, sondern am linken Rand. An den Rändern auf der Vorderseite ist eine Riffelung aufgebracht. dpa

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