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Achtung beim Kauf per Klick

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Weihnachtsgeschenke online kaufen? Von Handys bis zur Hundedecke – im Internet gibt es fast alles. Jeder zweite Deutsche kauft regelmäßig per Klick. Für ihre aktuelle Ausgabe hat die Zeitschrift "Finanztest" die Bezahlverfahren von 30 bekannten Shops untersucht, darunter die umsatzstärksten wie Amazon und Otto, aber auch H&M, Tchibo, Zalando, Ikea und Apple. Fazit: Die Bedingungen sind von Shop zu Shop unterschiedlich. Käufer, die vorab prüfen, sparen oft. Wer wenig Daten preisgeben will, sollte doppelt hinsehen.

Doch nicht in jedem Shop kann sich der Käufer aussuchen, wie er bezahlen möchte. Deshalb haben die Finanztester zusätzlich die Vor- und Nachteile der meist genutzten Bezahlverfahren von Lastschrift über Paypal bis zu Rechnung zusammengestellt und geben Tipps zum Bezahlen für den Kauf per Klick.

Tipps

"Finanztest" rät: Onlinekäufer zahlen am besten per Rechnung. Doch nur bei elf von 30 untersuchten Shops ist das uneingeschränkt möglich. Der Bezahldienstleister Paypal verspricht, dass das Geld geschützt ist, etwa für den Fall, dass ein Händler insolvent wird. Vermeiden sollten Verbraucher möglichst, per Vorkasse zu bezahlen. Denn bei Problemen müssen sie in diesem Fall ihr Geld zurückholen, im schlimmsten Fall ist es ganz weg.

Je nach Bezahlsystem können unterschiedlich hohe Versandkosten oder Gebühren dazukommen, sogar hohe zweistellige Beträge. Kunden sollten vor dem Kauf prüfen, ob es eine günstigere Alternative gibt. Bei jedem Onlinekauf geben Verbraucher Daten weiter, deren weitere Verwendung sie nicht kontrollieren können. Wer das vermeiden will, sucht nach einem Shop, bei dem man sich nicht registrieren muss.

PayPal - Bequem für Vielkäufer

Das amerikanische Unternehmen PayPal ist in Deutschland Marktführer unter den Abietern sogenannter "E-Wallets" - zu deutsch: "elektronische Geldbörse". Jeder vierte Euro wird inzwischen online via PayPal überwiesen. Das Prinzip ist einfach: Der Kunde hinterlegt bei PayPal seine Kreditkarten- oder Kontodaten. Wird über PayPal bestellt, gilt die Ware beim Händler als sofort bezahlt.

+ Der Kunde erhält die Ware schnell und muss seine Daten nicht bei jedem Anbieter neu übermitteln. Das Unternehmen garantiert, dass der Käufer bei Problemen geschützt ist.

Der Kunde übergibt seine Daten einem amerikanischen Unternehmen und weiß nicht, was mit ihnen passiert.

Zahlung mit Kreditkarte

Mit Bestellung der Ware wird die Kreditkarte mit dem Kaufpreis belastet. Abgesichert wird die Onlinezahlung durch die Prüfnummer und manchmal zusätzlich durch das sogenannte 3D-Secure-Verfahren, bei dem vor der Zahlung noch ein Kennwort verlangt wird. 

+ Die Ware kommt schnell. 

Händler verlangen bei Zahlungen mit Kreditkarte oft höhere Versandkosten oder Preisaufschläge. So gibt der Händler Gebühren weiter, die er an die Kreditkarten-Unternehmen entrichten muss. 

Lastschrift oder Bankeinzug

Beim Kauf per Lastschrift oder Bankeinzug erteilt ein Kunde einem Händler die Erlaubnis, die Rechnung von seinem Girokonto einzuziehen. Dafür gibt er seine Bankdaten direkt auf der Händlerseite ein.

+ Der Kunde erhält die Ware schnell. Er kann innerhalb von acht Wochen die Lastschrift widerrufen

Der Kunde muss kontrollieren, ob der Händler den exakten Betrag abgebucht hat.

Rechnung

Besonders käuferfreundlich ist aus Sicht von "Finanztest" der Kauf auf Rechnung. Dieses System ist in Deutschland am beliebtesten: 28 Prozent aller Käufe werden so bezahlt. Der Ablauf: Der Kunde überweist erst nach Erhalt der Ware das Geld. Hierfür geben ihm die meisten Händler zwei Wochen Zeit. 

+ Sehr sicher für den Kunden. Retouren sind einfach abzuwickeln.

Händler können Gebühre verlangen. 

Vorkasse

Einziges Bezahlsystem ohne Vorteile ist aus Sicht von "Finanztest" Vorkasse (Vorauskasse). Deshalb raten die Finanztester davon ab. Der Kunde zahlt die Ware im Voraus per Überweisung. Die Ware wird erst verschickt, wenn das Geld beim Händler eingegangen ist. 

Bei Retouren muss sich der Kunde seinn Geld zurückholen. Bei Insolvenz des Händlers ist das Geld verloren oder wird allenfalls teilweise nach dem Insolvenzverfahren zurückgezahlt. 

 

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