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Der neue 20-Euro-Schein ist da

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Seit Oktober versendeten die Notenbanken Faltblätter an über 2,8 Millionen Geschäfte und kleinere Unternehmen im gesamten Euroraum, teilte die Europäische Zentralbank in Frankfurt mit.

Damit solle sichergestellt werden, dass Menschen, die mit Bargeld arbeiten, mit dem Erscheinungsbild und den Sicherheitsmerkmalen der neuen Banknote vertraut sind und sie diese Informationen an ihre Kunden weitergeben können.

Der neue Zwanziger - im ersten Halbjahr 2015 der mit Abstand am häufigsten gefälschte Euro-Schein - wird nach früheren EZB-Angaben 4,3 Milliarden Mal gedruckt werden. Neben dem Zeitplan für die Einführung geht es bei den Informationen auch um die notwendigen Schritte zur Umrüstung von Automaten. "Die Unternehmen sollten sicherstellen, dass ihre Geräte die neue Banknote akzeptieren", sagte die EZB. 

Angepasstes Design

Er wurde an das Design der neuen 5- und 10-Euro-Scheine, der so genannten Europa-Serie, angepasst. In dieser Serie wird auf jedem Schein ein Baustil aus verschiedenen Epochen der europäischen Geschichte abgebildet. Während der Fünfer den Baustil "Klassik", und der Zehner die "Romantik" zeigt, ist auf dem neuen Zwanziger die "Gotik" zu sehen. Äußerlich sind neue Sicherheitsmerkmale, wie das Relief an beiden Seiten, fühlbar. 

Der neue 20-Euro-Schein fühlt sich - wie seine beiden Vorgänger - griffiger und fest an und ist 133 Millimeter lang und 72 Millimeter hoch, die Größe bleibt also gleich. Auch die Farbe blau bleibt

Der neue Zwanziger wird seit Mittwoch ausgegeben. Nach und nach werden alle Euro-Noten neu gestaltet, der Zwanziger ist nach dem Fünfer (2013) und Zehner (2014) der dritte der Europa-Serie. Die bisherigen Euro-Banknoten bleiben gültig und werden im Laufe der Zeit aus dem Verkehr genommen. 

 

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