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E-Mail für alle

Übersicht

Auch wenn die Kommunikationsmöglichkeiten heute vielfältiger denn je sind: Die E-Mail ist vor allem aus dem beruflichen Alltag nicht wegzudenken. Doch auch im Alltag ist sie längst nicht ausgestorben, schließlich bietet sie auch die Möglichkeit, private Korrespondenz zu erledigen, ohne beispielsweise seine Handynummer preiszugeben wie bei einigen Messengern wie Whatsapp.

Kostenlos

Der größte Anteil an genutzten Programmen fällt unter die Kategorie der Freemailer – das sind kostenlose Dienste wie Googlemail, Gmx.de/Web.de oder T-Online. Sie finanzieren sich über Anzeigen, Werbe-Mails oder auch versteckt über laxe Datenschutzregelungen. Freemailer haben zudem einen Vorteil gegenüber den Mailadressen des eigenen Breitbandanbieters: Sie sind auch bei einem Wechsel des Anbieters in jedem Fall weiter nutzbar. Oft sind die Mails über eine eigene App oder über das interne Mailprogramm des Smartphones – durch das sogenannte Pop3-Protokoll – auch mobil abrufbar.

Speicherplatz

Bei den Freemailern gibt es kleine, aber feine Unterschiede, beispielsweise in der Zahl der verfügbaren Adressen, dem Speicherplatz, der Anzahl der verschickbaren Mails oder der speicherbaren Mails im Postfach sowie der möglichen Größe von Anhängen. Bei der Speicherdauer sind mittlerweile alle Anbieter dazu übergegangen, etwaige Begrenzungen aufzuheben. Das Minimum beim Speicherplatz beträgt derzeit ein Gigabyte – weniger sollte es auch nicht sein, wenn man sein Postfach nicht dauernd ausmisten will. Manche bieten auch zusätzlichen Speicherplatz über eine Cloud, eine Online-Festplatte, an.

So hat jeder Anbieter seine Stärken und Schwächen: Freenet zum Beispiel wies in Tests einige Lücken in den Geschäftsbedingungen auf, AOL Mail verschickt seine Post besonders langsam, Googlemail steht bei der technischen Prüfung (Spamschutz, Geschwindigkeit) weit vorne, scannt allerdings die E-Mails, um zielgerichtete Werbung schalten zu können.

Leistungen

Zusätzliche Funktionen wie beispielsweise weitere Mailadressen, größerer Speicher, Frei-SMS oder die Möglichkeit, die Mails verschiedener Konten in einem zu vereinen, erhält man teilweise nur gegen Bezahlung. Dabei gibt es kostenpflichtige Angebote von Freemailern oder reine Bezahlanbieter, wobei letztere bereits ab rund einem Euro pro Monat zu haben sind und qualitativ oft besser abschneiden. Allerdings sollten sich Nutzer zuvor darüber im Klaren sein, welche Leistungen sie genau benötigen beziehungsweise worauf sie besonderen Wert legen. Will man beispielsweise seine Mails auf mehreren Geräten lesen und bearbeiten, sollte der Anbieter das IMAP-Protokoll unterstützen, das eine solche Synchronisation erlaubt.

Wer auf Anonymität besteht, für den können Wegwerf-Adressen eine sinnvolle – und meist kostenlose – Alternative sein. Bei Anbietern wie Wegwerfemail.de, Trash-Mail.com oder Spoofmail.de erhält man eine Mailadresse, die nur für kurze Zeit gültig ist. Das lohnt sich vor allem für einmalige Anwendungen, beispielsweise die Anmeldung in Chats oder Foren oder bei einem einzelnen Download.

Wer gerne sein eigener Herr ist, für den könnte sich auch eine eigene Maildomain lohnen. Dazu meldet man – analog zu einer Internetseite – für wenige Euro im Monat seine eigene Adresse an. Dazu gibt es meist Platz für ein oder mehrere Postfächer. Die Vorteile: Man kann sich eine eingängige Mailadresse sichern wie beispielsweise Vorname@Nachname.de, zudem kann einem die Adresse niemand mehr wegnehmen. Geht dagegen beispielsweise ein Freemailer pleite, wäre auch die Adresse weg. Bei der Suche nach einer freien Domain hilft die Suche über die Seite xdial.de.

 

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