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Urlaubsfotos schießen wie ein Profi

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Manchmal ist es schön, einfach drauflos zu fotografieren. Die Urlaubs-Fotos sehen dann toll aus. "Es ist am besten, die Kamera in der Hand zu haben und nicht im Rucksack“, sagt Roberto Garcia Hermosilla. Er ist Fotograf aus der Hauptstadt Berlin. Er erklärt: "Nur dann kannst du schnell fotografieren, was dir gefällt.“ 
So bekommst du spontane Bilder, die nicht vorbereitet sind. Manchmal ist es aber auch super, sich kurz Zeit zu nehmen und sich auf das Fotografieren zu konzentrieren. "Richtige Regen gibt es nicht“, sagt Roberto. "Fotos sind immer Geschmacksache.“ Aber ein paar Tipps und Tricks kennt der Fachmann trotzdem. Zum Beispiel für Bilder vom Meer.

Meereslinie

Da ist es wichtig, dass das Meer nicht schief zu sehen ist. "Du kannst versuchen, dass die untere Linie des Displays parallel zur Meereslinie läuft“, sagt Roberto. "Manche Kameras haben auch Punkte auf dem Display. Damit kann man vergleichen, ob man die Kamera gerade hält.“ Um die richtige Position zu finden, braucht es etwas Geduld. Profi Roberto benutzt auch eine bestimmte Regel: die Drittel-Regel. Dabei beachtet er, dass die Linie zwischen Meer und dem Himmel nicht in der Hälfte des Bildes verläuft. Sondern etwas höher oder tiefer. 
Nur Strand und Meer abzulichten, sieht im Album oft langweilig aus. "Man kann eine Sache wie eine Pflanze oder einen Menschen mitfotografieren“, sagt Roberto. Zum Beispiel eine Palme. Oder man fotografiert das Meer durch einen Strauch. Das Bild wirkt spannender.

Auf einem anderen Foto steht ein Mensch vor dem Eiffelturm in Paris. Auch das ist etwas langweilig. Überleg dir also genau, was auf das Foto soll! Zum Beispiel Leute drum herum, Straßenmusiker oder nur einen Menschen vom Kopf bis zum Bauch vor der Sehenswürdigkeit abgelichtet.

Drittel-Regel

Er empfiehlt auch hier die Drittel-Regel. Fotografiere also so, dass der Mensch nicht in der Mitte des Fotos ist, sondern etwas weiter links oder rechts. Du musst auch nicht jedes Foto im Stehen machen. Knie dich doch mal hin oder leg dich auf den Boden und fotografiere von unten nach oben. Profis nennen das Froschperspektive. Oder klettere auf etwas und fotografiere von oben nach unten. Das heißt Vogelperspektive.

Tiere und Menschen, die kleiner sind als du, fotografierst du am besten auf Augenhöhe. So nimmst du ein bisschen ihre Perspektive ein– zum Beispiel die eines kleinen Hundes. dpa



 

 

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