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Welche Insel passt am besten?

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Wer die Wahl hat, hat die Qual. Das gilt erst recht für den Urlaub auf einer Nordseeinsel, von denen es einige gibt:

Sylt:

Ganz oben in Nordfriesland liegt Sylt. Es ist mit fast 100 Quadratkilometern die größte Nordseeinsel. Kite-Surfer sind hier genauso richtig wie Strandspaziergänger und Feinschmecker. Sylts Hauptort ist Westerland. Weniger trubelig ist Wenning-stedt. Kampen liegt gleich um die Ecke, Sylts schickster Inselort.

Amrum:

Amrum ist Sylts südliche kleine Schwester. Aber Inselorte wie Norddorf oder Nebel brauchen sich nicht verstecken. Und der Kniep genannte Strand ist besonders breit, er nimmt rund ein Drittel der Inselfläche ein. Amrum Touristik zufolge ist der FKK-Strand der Insel größer als der auf Sylt. Und auf keiner anderen Nordseeinsel gibt es so viel Wald. Hauptort ist Wittdün, hier legen die Fähren an.

Föhr:

Föhr liegt östlich von Amrum. Der Fährhafen findet sich in Wyk im Inselosten. Für Strandurlauber sind nach Angaben von Föhr-Tourismus neben Wyk vor allem Goting, Hedehusum, Utersum und Nieblum geeignet. Im Alkersum macht man Reiterurlaub. Eine Besonderheit ist das breite Angebot für Urlaub auf dem Bauernhof.

Pellworm:

Pellworm ist eine Marschinsel südlich von Amrum und Föhr. Sie hat keinen Sandstrand. Verglichen mit den Nachbarinseln ist Pellworm überschaubar, ruhig – und auch erst seit 1998 Nordseeheilbad. Es gibt eine Post, eine Bank, eine Tankstelle, mehrere Badestellen und Möglichkeiten zu Wattwanderungen.

Wangerooge:

Wangerooge ist die östlichste der ostfriesischen Inseln. Sie gehört zu den kleinsten und den autofreien. Der Inselosten ist unbewohnt, die Fähre legt im Westen an. Von da geht es mit der Inselbahn weiter ins Dorf rund um den Alten Leuchtturm. Das Eiland lässt sich gut mit dem Fahrrad erkunden.


Spiekeroog:

Anders als Wangerooge, dessen altes Inseldorf bei einer Sturmflut unterging, hat Spiekeroog noch sehenswerte Häuser aus dem 18. Jahrhundert. Das gibt dem im Westen gelegenen Dorf viel von seinem Charme. Die Kirche, die älteste der ostfriesischen Inseln, wurde 1696 erbaut. Die Wege sind kurz, vom Dorf zum Badestrand im Nordwesten nimmt man allenfalls den Bollerwagen zu Hilfe. Nach Angaben der Kurverwaltung hat Spiekeroog die einzige Eisenbahn Deutschlands, die von einem Pferd gezogen wird.

Langeoog:

Die "lange Insel“ hat wie ihre direkten Nachbarn nur ein Dorf. Dazu gehören einige sehenswerte reetgedeckte Häuser. In einem davon lebte Lale Anderson, die Sängerin, die mit dem Lied "Lili Marleen“ berühmt wurde. Sie starb 1972 in Wien, wünschte sich aber, auf ihrer Lieblingsinsel beigesetzt zu werden. Langeoog hat eine besonders hoch gelegene, anderthalb Kilometer lange Promenade entlang der Nordsee. Der Bade- und Surfstrand liegt im Nordwesten.

Baltrum:

Die Überfahrt auf die kleine bei Familien beliebte Insel dauert nur eine halbe Stunde. Kinder brauchen auf den Straßen keine Angst vor Autos oder E-Wagen zu haben. Der Strand ist nur wenige Minuten entfernt, das Meer praktisch überall zu hören. Es gibt nur ein Inseldorf und zwei Dünen, von denen aus ganz Baltrum zu überblicken ist.

Norderney:

Auf der zweitgrößten ostfriesischen Insel spielte der Tourismus schon eine Rolle, als man anderswo darüber noch die Nase rümpfte: Norderney war ab 1797 das erste deutsche Nordseebad. Das Hannoversche Königshaus hatte dort seine Sommerresidenz. Der Trubel konzentriert sich primär auf den Westen der Insel. Wer es dagegen ruhiger haben will, kann Norderney in die entgegengesetzte Richtung erkunden.

Juist:

Juist ist schmal, mit 17 Kilometern besonders lang – und bietet damit auch viel Strand. Familien sind die größte Gästegruppe im Sommer. Rund drei Viertel der Urlauber übernachten nach Angaben der Kurverwaltung in Ferienwohnungen. Eine Besonderheit: Egal ob Lebensmittel, Möbel oder Baustoffe – den Transport übernehmen Pferdefuhrwerke. Motorisiert sind nur die Feuerwehr, das Rote Kreuz und die beiden Ärzte. Die Post hat ein Elektrofahrzeug.

Borkum:

Borkum ist die größte und westlichste der ostfriesischen Inseln. Sie liegt viel weiter draußen in der Nordsee als alle übrigen. Die Fähre ab Emden braucht gut zwei Stunden für die 20 Kilometer lange Überfahrt. Borkum hat auch den längsten Strand: Er kommt auf 26 Kilometer.

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