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Warum aus Capri-Sonne Capri-Sun wird

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Capri-Sonne - das Getränk im Beutel mit Trinkhalm kennt jeder. Aber Capri-Sonne bleibt nicht Capri-Sonne. Aktuell läuft bereits die Umstellung auf den neuen Namen: Capri-Sun. Viele Konsumenten äußern sich in sozialen Medien darüber kritisch. Was die Nutzer stört: die Umwandlung des Markennamens ins Englische.

"Grundsätzlich muss man bei bekannten Marken, die eine Institution sind, mit solchen Äußerungen rechnen", sagt Sonja Haag, die für Capri-Sonne, oder nun Capri-Sun, die Pressearbeit macht. Ein rein schlechtes Zeichen sieht sie darin aber gar nicht. "Die Marke ist in den Köpfen der Leute drin. Würde sie das Produkt nicht interessieren, würden sie sich gar nicht äußern."

Internationale Ausrichtung als Grund

Der Grund für die Umstellung, auch das Verpackungsdesign hat sich geändert, liegt in der internationalen Ausrichtung des Unternehmens. Capri-Sonne gibt es in mehr als 100 Ländern, größtenteils unter dem Namen Capri-Sun. "Wir wollen international wachsen, von einem einheitlichen Auftritt profitiert das Unternehmen", sagt Haag. 

Auch wenn sich die kritischen Stimmen noch vermehren sollten, ändern dürfte das nichts. "Das bleibt so. Man muss da als Unternehmen denken", erklärt Haag. Bis Mitte des Jahres 2017 dürfte die Umstellung abgeschlossen - und der Name Capri-Sonne aus den Supermarktregalen verschwunden sein. 

 

 

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