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In Disneys Zeichenstube

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Die  Erschaffung  von Micky Maus, Donald Duck, Dagobert Duck und der anderen Figuren in Entenhausen wird in einer Ausstellung im Landesmuseum Mainz gezeigt. In der Schau "Walt Disney – Mickey, Donald & Friends“ sind ab morgen sowohl historische Vorbilder und Skizzen, aber auch Bildergeschichten und Filme zu sehen. Bis zum 29. Juli erwarten die Organisatoren mehr als 50 000 Besucher. 

Bekanntheit 

Zu den rund 300 Exponaten auf 600 Quadratmetern Fläche gehören auch Tusche- und Bleistiftzeichnungen von Kultzeichner Carl Barks, die das Museum schon in den 90er Jahren erworben hatte. Die Schau schlägt außerdem einen Bogen in die Gegenwart: Neben den alten Zeichnungen hängen Blätter der Comic-Nachfahren, etwa der deutschen Zeichner Jan Gulbransson und Ulrich Schröder. Die beiden Letztgenannten werden im Rahmen des Begleitprogramms nach Mainz kommen und die "Ducks in Mainz“ zeichnen.

Die Ausstellung sei keine Form der Anbiederung des Museums an das Publikum, sagte der rheinland-pfälzische Kulturstaatssekretär Salvatore Barbaro (SPD). "Museen müssen auf Menschen zugehen.“ Es sei ihre Aufgabe, sich mit Themen zu befassen, die Einfluss auf das Leben haben – das treffe bei dieser Ausstellung zu, denn die meisten Menschen hätten die Disney -Comics gelesen. "Wie Dagobert Duck im Tresor im Geld schwimmt, ist in unserem kollektiven Gedächtnis verankert.“ 

Die Figur der Micky Maus wurde in den 20er Jahren von Walt Disney und Ub Iwerks erschaffen. Erste große Bekanntheit erlangte sie durch den Zeichentrickfilm "Steamboat Willie“, der vor fast 90 Jahren in New York uraufgeführt wurde. Es handelte sich um den ersten bekannteren Zeichentrickfilm mit Ton. Von den USA aus eroberte die Maus anschließend die Welt. 

 

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